Double-Gewinner Red Bull Salzburg räumt auf. 29 Profis im Kader der "Bullen" sind Trainer Roger Schmidt zu viel. "Wenn man jedem eine Perspektive auf Einsatzminuten geben will, ist der Kader zu groß", findet Schmidt eine freundlich klingende Erklärung. "Obwohl wir laufende Verträge akzeptieren, werden wir noch versuchen, den ein oder anderen abzugeben, bei dem einfach die Perspektive bei Red Bull nicht mehr stimmt", erklärt der Deutsche weiter. Offenbar geht es also doch nicht außschließlich um Einsatzzeit.
Gegen Aufsteiger Wolfsberg werden allerdings zwei Neuzugänge im Blickfeld stehen. Valon Berisha und Havard Nielsen stehen erstmals im Salzburger Kader. Kapitän David Mendes fehlt wegen einer Muskelzerrung.
Neben Berisha und Nielsen soll auch der bisher rekonvaleszente Verteidiger Christopher Dibon in wenigen Wochen wieder auf dem Platz stehen. "Er ist wieder zu hundert Prozent gesundheitlich hergestellt und trainiert bereits wieder mit der Mannschaft. Es wird aber sicherlich noch die eine oder andere Woche dauern, bis er wieder spielen wird", verriet Schmidt. Das Comeback des am Knie verletzten Brasilianers Alan würde noch länger dauern. Der Stürmer wird weiter therapiert. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass er in sechs bis acht Wochen fit ist", sagte Schmidt.
Neues im Trainerstab
Eine Veränderung gab es bereits im Salzburger Betreuerstab. Piet Hamberg, der bisherige Individualtrainer der Kampfmannschaft, ist nunmehr im Scouting-Bereich tätig. Dort wird der 58-jährige Niederländer zukünftig für die Spiel- und Gegnerbeobachtung eingesetzt.