Peter Pacult ist arbeitslos - der deutsche Viertligist RB Leipzig hat den Wiener vor die Tür gesetzt. Hauptgrund für den Rauswurf dürfte sein, dass Pacult mit dem Red-Bull-Ableger am Aufstieg in die dritte Liga gescheitert ist. In Leipzig wäre der Vertrag des 52-Jährigen noch ein Jahr gelaufen.
Dass man in der Chefetage des Konzerns mit dem verpassten Aufstieg aber alles andere als glücklich war, war bereits in den vergangenen Wochen klar geworden. Unter dem neu amtierenden Sportdirektor Rangnick schien Pacult nicht die besten Karten zu haben. "Wenn notwendig, werden wir entsprechende Anpassungen durchführen", meinte Red-Bull-Vorstandsmitglied Volker Viechtbauer erst am Montag.
Pacult hatte im Mai 2011 bei RB unterschrieben, dem vorausgegangen war eine Schlammschlacht mit seinem vormaligen Arbeitgeber Rapid um ausstehende Gehälter. Die Hütteldorfer hatten den Vertrag mit Pacult nach einem Treffen mit Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz ("Weinverkostung") aufgelöst.
Neuer Trainer Zorniger
Wie Red Bull nun bekanntgab, entschied sich Rangnick für Alexander Zorniger als neuen Cheftrainer. Der 44-Jährige hatte mit SG Sonnenhof Großaspach zuvor ebenfalls einen Viertligisten betreut. 2009 war Zorniger bereits als Co-Trainer beim VfB Stuttgart unter Markus Babbel tätig. In Leipzig soll er den Club nun in die dritte Liga führen.
Genauere Details zu den neuen Strukturen sollen im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch in Leipzig bekanntgegeben werden. Dabei wird auch der neue Sportdirektor Ralf Rangnick Auskunft über die jüngste Personalentscheidung geben.
Zweites Abenteuer im Osten
Schon in der Saison 2005/2006 trainierte Pacult eine Mannschaft im Osten Deutschlands, stieg aber mit Dynamo Dresden in die Regionalliga ab. Daraufhin bat der Wiener um Auflösung seines Vertrags und übernahm in der Folge Rapid, wo er bis 2011 bleiben sollte.
Kommentare
also dass auf den Pacult einer folgt der noch zorniger ist als er find ich genial.
