Privatisierung der Bank Burgenland: Annahme-Frist für Kauf-Angebote zu Ende

Land erwartet Infos von Beraterbank Ende der Woche LH Niessl: "Wollen Privatisierung rasch abschließen"

Das Land Burgenland werde Ende dieser Woche "die ersten Informationen direkt von der HSBC" zur Privatisierung der Bank Burgenland erhalten, sagte Landeshauptmann Hans Niessl am Montag. "Wir sind planmäßig unterwegs und wollen die Privatisierung möglichst rasch abschließen", so Niessl.

Zu den verbindlichen Angeboten, deren Montag endete, werde er nichts sagen. Die weitere Vorgangsweise im geplanten Verkauf werde ebenfalls Ende der Woche mit der Beraterbank HSBC besprochen.

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Steindl (V) meinte, er könne zur Bank Burgenland nur so viel sagen, "dass jetzt die HSBC als unsere Beraterfirma die Angebote entgegennimmt, vergleichen wird und der Regierung einen Vorschlag unterbreiten wird. Diesen Vorschlag werde ich abwarten."

Es sei vereinbart worden, dass bis zur verbindlichen Angebotslegung keine Informationen nach außen gehen sollen, sagte Steindl heute, Montag, am Rande einer Pressekonferenz in Eisenstadt. Er halte diese Vorgangsweise auch für sinnvoll, "wenn wir eine wirklich professionelle Privatisierung erreichen wollen".

Anlässlich der Anbotsfrist sprach sich FPÖ-Landesparteiobmann Johann Tschürtz erneut für den Verkauf an den Bestbieter aus. Tschürtz geht in einer Aussendung auch davon aus, dass die Überprüfung des Verkaufsprozesses durch den Landesrechnungshof "für die Öffentlichkeit interessante Erkenntnisse bringen wird".

(apa/red)