Primera Division: Real Madrid will sich für 100 Millionen ein neues Gesicht verpassen!

Podolski, Ibrahimovic und andere auf Wunschliste Michael Ballack spielt offenbar keine Rolle mehr

Real Madrid, mit 13 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter FC Barcelona aktueller Tabellendritter der Primera Division, plant offenbar schon für die nächste Fußball-Saison. Nach Angaben der spanischen Sportzeitung "As" hat der Rekordmeister 100 Millionen Euro in der Hinterhand, um sechs neue Spieler ab Sommer unter Vertrag zu nehmen und die im Vorjahr begonnene Rundum-Erneuerung des Kaders abzuschließen.

Auf der Wunschliste des "Weißen Balletts" stünden demnach der Deutsche Lukas Podolski (1. FC Köln), der Schwede Zlatan Ibrahimovic (Juventus Turin), der Däne Christian Poulsen (FC Schalke), der Engländer Ashley Cole (Arsenal London) sowie die Spanier Xabi Alonso (FC Liverpool) und Raul Garcia (CA Osasuna). Hingegen scheint nach Informationen der Zeitung der deutsche Teamkapitän Michael Ballack (Bayern München) für die "Königlichen" keine Rolle mehr zu spielen.

Den eigentlichen Transfer-Coup soll die Verpflichtung von Ibrahimovic darstellen. "Der Schwede wird der neue Galaktische", schrieb das Sportblatt. Um den 24-jährigen, groß gewachsenen Stürmer aus Italien loszueisen, soll Real bis zu 45 Mio. Euro veranschlagt haben. Das ist mehr als der Engländer David Beckham (35 Mio.) 2003 oder der Brasilianer Robinho (25 Mio.) im vorigen Jahr gekostet hat.

Aber auch Podolski scheint hoch im Real-Kurs zu stehen. Vizepräsident Emilio Butragueno, früher selbst ein erfolgreicher Torjäger, schwärmt für den Jungstar. Die Madrilenen hatten laut "As" sich bereits 2005 nach den Möglichkeiten einer Übersiedlung erkundigt. Sie kalkulieren mit einer Ablöse von 15 Mio. für den 20-Jährigen, der noch bis 2007 an die "Geißböcke" gebunden ist.

Real Madrid hat am Mittwochabend auf der Vereins-Website allerdings dementiert, sich um die Dienste von Zlatan Ibrahimovic zu bemühen. "Wir haben keinen direkten oder indirekten Kontakt mit dem Spieler, seinem Manager oder Juventus aufgenommen", hieß es. (apa/red)