Die Pfarrer-Initiative ist mit Vorwürfen der Plattform "Betroffener kirchlicher Gewalt" konfrontiert. Laut dieser sind auch "bekannte Missbrauchstäter" Mitglied der Reformgruppe, hieß es am Donnerstag. Sprecher Helmut Schüller bestätigte das. Man werde im Vorstand beraten, wie man in den beiden Fällen vorgehen werde, so Schüller.
Unter den Mitgliedern der Pfarrer-Initiative befindet sich etwa der ehemalige Erzabt von St. Peter in Salzburg, Bruno Becker. Er hatte sein Amt niedergelegt, nachdem publik geworden war, dass er vor 40 Jahren einen Minderjährigen sexuell missbraucht haben soll. Beim zweiten Mitglied handelt es sich um einen steirischen Priester, dem ebenfalls Missbrauch vorgeworfen wird.
Schüller: Vorwürfe werden ernst genommen
Schüller nimmt die Vorwürfe der Plattform durchaus ernst: "Wir müssen uns überlegen, wie wir uns in einem solchen Fall verhalten", meinte er. Dies könne nur beim nächsten Zusammentreffen des 18-köpfigen Vorstands der Pfarrer-Initiative geschehen.
Plattform übt scharfe Kritik
Schüller habe die vielen Verbrechen von Klerikern an Kindern nie thematisiert, kritisiert hingegen die Plattform. "Ob konservativ oder progressiv: Ungeahndeter sexueller Missbrauch ist offensichtlich in sämtlichen Flügeln der katholischen Kirche allgegenwärtig", so deren Sprecher Sepp Rothwangl.
Kommentare
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10./XVIII - “the-show-must-go-on“
2./6 - "EIN PFARRER GEGEN DEN VATIKAN" – MO-30-04-2012
ab Seite 23:
PROFIL-Interview mit Helmut SCHÜLLER, Sprecher der Pfarrer-Initiative,
über (. . .) die Lebenslüge von Hans Hermann GROER (. . .)
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11./XVIII - “the-show-must-go-on“
3./6 - "EIN PFARRER GEGEN DEN VATIKAN" – MO-30-04-2012
Seite 25:
(. . .)
PROFIL-Frage:
Sie waren Zögling im Knabenseminar Hollabrunn, Hans Herman Groer war Ihr Religionsprofessor. Wie viel wussten oder ahnten Sie als Kind von seinen Übergriffen ?
(Anm.: Helmut Schüller war ca. von 1963 bis 1971 Zögling im Erzbischöflichen Knabenseminar in Ho..
Hollabrunn)
SCHÜLLER-Antwort:
Gar nichts. Viele Kollegen, mit denen ich darüber geredet habe, meinten:
. . .
“Das gibt’s doch nicht, dass du das nicht wusstest.“
Aber so war es. Ich muss dazusagen, dass mein Vater bei der Polizei arbeitete. Möglicherweise war ich deshalb so eine Art Tabuzone für Groer. Zuerst wollte ich diese Geschichte auch nicht glauben. Aber ich musste schnell erkennen, dass es leider die Wahrheit war.
(. . .)
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12./XVIII - “the-show-must-go-on“
4./6 - "EIN PFARRER GEGEN DEN VATIKAN" – MO-30-04-2012
KOMMENTAR:
. . . . mit Verlaub, die FRAGE lautete “sinngemäß“:
“Wie viel wussten oder ahnten Sie, Herr Msgr. Schüller, als Kind und Zögling von Groers Übergriffen im Zeitraum von ca. 1963 bis 1971 ?“
und nicht
“ob Ihr Vater (der spätere Sicherheitsdirektor für das Bundesland Niederösterr..
. . . Niederösterreich, der im Zuge der Kraftwerk-HAINBURG-Krawalle zurücktrat) bei der Polizei arbeitete und Sie deshalb so eine Art Tabuzone für Groer waren.“
Des weiteren geht aus Msgr. Schüllers Ausführungen nicht hervor,
wann nun genau
“Helmut Schüller schnell erkannte, dass 'diese Groer-Geschichte', die er zuerst auch nicht glauben wollte, leider die Wahrheit war.“
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13./XVIII - “the-show-must-go-on“
5./6 - "EIN PFARRER GEGEN DEN VATIKAN" – MO-30-04-2012
ERGÄNZUNG . . . zum angesprochenen "Kardinal H.H.G.":
"(. . .) Er war mein Religionsprofessor, und ich kannte ihn gut. (. . .) Dann ist das 'profil' erschienen -- der Rest ist ja landesbekannt. (. . .)“
O-Ton Helmut SCHÜLLER,
Interview in DER STANDARD,
20. Jänner 2006
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14./XVIII - “the-show-must-go-on“
6./6 - "EIN PFARRER GEGEN DEN VATIKAN" – PROFIL–MO-30-04-2012
Ergänzende ANMERKUNG:
Aber vor Erscheinen des 'profil' vom MO 27. März 1995 mit
“COVER-Kardinal-H.H.G.“
ist der seinerzeitige Caritaspräsident und nunmehrige “großartige Kirchenreformer“
Msgr. Mag. theol. Helmut Schüller
in der Chefredaktion des 'profil' noch
“mit der klassi..
“ . . . klassischen Vertuscher-Frage“
“. . . !!! . . . müßt ihr das wirklich tun . . . ? ? ? . . .“
. . . vorstellig geworden . . .
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SALZBURGER NACHRICHTEN-Online
Donnerstag 25.10.2012, ca. 15:00 Uhr
“Vorwürfe gegen Pfarrer-Initiative zu Missbrauch“
Von Apa | Aktualisiert vor 2 Stunden
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15./XVIII - “the-show-must-go-on“
DER STANDARD
(“Zeitung für Leser“)
Pfarrer-Initiative: Blinder Ungehorsam
Kommentar | Markus Rohrhofer, DI 30. Oktober 2012, 18:14
Der Umgang der Pfarrerinitiative
mit Mitgliedern unter Missbrauchsverdacht
ist eine Schande
Anfang März 2010 wurde zum ersten Mal klar, welches Unheil wohl über die katholische Kirche in Österreich hereinbrechen ..
. . . hereinbrechen wird. Der Abt von St. Peter in Salzburg - immerhin das älteste Kloster im deutschen Sprachraum - gesteht, Ende der 1960er-Jahre einen Zwölf-jährigen Buben missbraucht zu haben. Am 9. März tritt der bekannte Ordensmann zurück.
Nationale und internationale Medien berichteten entsprechend darüber.
(Markus Rohrhofer, DER STANDARD, MI 31.10./DO 1.11.2012)
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16./XVIII - “the-show-must-go-on“
Nur die Pfarrer-Initiative rund um Helmut Schüller scheint das mediale Echo nicht gehört zu haben. Dort ist der Salzburger Ex-Abt nämlich bis dato Mitglied - gemeinsam mit einem weiteren Pfarrer (Anm.: aus der Steiermark), der unter Missbrauchsverdacht steht.
Sollte etwa die Nachricht der späten Beichte von Abt Bruno die Pfarrhof-Rebellen nicht erreicht .
. . . nicht erreicht haben, ist dies angesichts der Tragweite des Falles befremdlich.
(Markus Rohrhofer, DER STANDARD, MI 31.10./DO 1.11.2012)
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17./XVIII - “the-show-must-go-on“
Dass aber jetzt ausgerechnet eine Organisation, die gerne lautstark die verkrusteten Strukturen der Kirche kritisiert, im Fall eines geständigen Kinderschänders in den eigenen Reihen zuerst im Vorstand einen Regelkatalog für die weitere Vorgehensweise beschließen muss, um dann noch eine eingehende Prüfung beider Fälle anzukündigen, ist eine Schande. Zur ...
. . . ist eine Schande. Zur Erinnerung:
(Markus Rohrhofer, DER STANDARD, MI 31.10./DO 1.11.2012)
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18./XVIII - “the-show-must-go-on“
Es war Schüller, der ab 1996 als Leiter der Ombudsstelle der Erzdiözese Wien Regeln für kirchliche Mitarbeiter im Umgang mit Missbrauch verfasste.
Zumindest Gehorsam dem eigenen Gewissen gegenüber sollte man auch den "Ungehorsamen" abverlangen können.
(Markus Rohrhofer, DER STANDARD, MI 31.10./DO 1.11.2012)
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anklicken zum Weiterlesen:
http://www.seite3.ch/Katholische+Kirche+Begriff+Kinderficker+Sekte+zulaessig+/529818/detail.html
Eva Nowatschek
nowatschek.snap@gmail.com
SNAP-Austria
http://www.snapnetwork.org/
SNAP Austria die Stimme
der Opfer sexueller
Gewalt durch Geistliche
Statements from SNAP Leaders
from 4 Nations - SNAP Statement
Präsidentin der Opferoffensive