Passagier-Plus für die Austrian Airlines:
Zahl der Fluggäste stieg 2005 um 7,6% an

Freude beim Konzern: "Historischer Passagierrekord" PLUS: Auch Flughafen Wien mit einem kräftigem Plus

Passagier-Plus für die Austrian Airlines:
Zahl der Fluggäste stieg 2005 um 7,6% an

Die börsenotierte heimische Luftfahrtgruppe Austrian Airlines (AUA) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005 um 7,6 Prozent mehr Passagiere befördert und damit einen "historischen Passagierrekord" erreicht. Die Zahl der Fluggäste im Linien- und Charterverkehr erhöhte sich von Jänner bis Dezember auf 10,119.773, teilte die AUA am Donnerstag mit.

Die ausgelasteten Passagierkilometer der Liniendienste (RPK) stiegen dabei um 7,9 Prozent - bei einem um 5,5 Prozent erhöhten Linienangebot (ASK). Der daraus resultierende Passagierladefaktor der Liniendienste lag kumulativ mit 73,8 Prozent um 1,7 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Die Gesamt-Auslastung der Linien- und Charterflüge erhöhte sich um 1,3 Prozentpunkte auf 74,1 Prozent und damit auf einen neuen Rekordwert.

Im Dezember selbst stieg die Zahl der Passagiere um 11,8 Prozent auf 693.471 Fluggäste. Die Zahl der verkauften und ausgelasteten Passagierkilometer der Liniendienste (RPK) erhöhte sich um 16,7 Prozent, die angebotenen Sitzkilometer wurden um 7,5 Prozent ausgeweitet. Die Dezember-Auslastung der Liniendienste lag um 5,8 Prozentpunkte über Vorjahr und erreichte 73,1 Prozent.

Mit überproportionalem Verkehrswachstum und hohen Auslastungen sei die AUA im Vorjahr "überproportional für das Wachstum des Drehkreuzes Wien" verantwortlich gewesen, bemerkte AUA-Chef Vagn Sörensen. Die Spezialisierungsstrategie auf Osteuropa, den Mittleren und Fernen Osten erweise sich als "Turbolader" für die gesamte Region und die Verkehrsströme nach und über Wien. Das Ostnetzwerk werde jetzt erst richtig entfaltet und stoße noch "geraume Zeit nicht an die Grenzen seiner maximalen Spannweite".

Damit habe sich die AUA eine "gute Take-off Position für 2006 gesichert", meint Sörensen. Die Vorausbuchungen für die ersten Monate 2006 würden dem positiven Trend folgen.
(APA/red)