Sensation durch Beate Schrott: Die Österreicherin läuft mit 12,83 über 100-Meter-Hürden als Halbfinalzweite ins Finale bei den Olympischen Spielen in London. Ihre persönliche Bestleistung verpasste Schrott dabei nur um 1/100 und ließ sich auch von einem Fehlstart einer Konkurrentin nicht aus dem Konzept bringen. Gesamtschnellste war die Australierin Sally Pearson in 12,39.
"Es ist unglaublich, ich kann es nicht fassen. Ich habe mir Mitte des Laufes einfach gedacht, jetzt musst du noch mal alles geben", sagte die 24-Jährige, die eine sensationelle Aufholjagd startete und den fixen Aufstiegsplatz eroberte. Siegern ihres Laufes war Dawn Harper (USA) in 12,46.
Dass Beate Schrott die Qualifikation mit der langsamsten Zeit aller Finalistinnen gelungen ist, kann die Leistung der jungen Österreicherin keinesfalls schmälern.