Mit einem Musikspektakel der Sonderklasse sind in der Nacht die Olympischen Sommerspiele in London zu Ende gegangen. Das Veranstalterland machte seinem Titel als Mutterland der Popmusik alle Ehre und ließ jede Menge Stars auftreten. Ein stimmungsvoller Ausklang von "happy and glorious games", wie IOC-Präsident Jacques Rogge in seiner Ansprache festhielt.
Am Sonntag um 23.48 Uhr Ortszeit (Montag, 0.48 Uhr MESZ) beendete IOC-Präsident Jacques Rogge im Olympia-Stadion nach einer stimmungsvollen Schlussfeier das weltweit größte Sportereignis und rief dabei die Jugend der Welt auf, sich in vier Jahren zur Feier der XXXI. Olympiade in Rio de Janeiro zu versammeln. Die brasilianische Metropole ist vom 5. bis 21. August 2016 Gastgeber der nächsten Sommerspiele.
Sebastian Coe, Chef des Organisationskomitees, bedankte sich in seiner Rede bei allen Beteiligten wie natürlich auch den Athleten. Der größte Jubel brandete aber für die tausenden Freiwilligen auf. "Was wir begonnen haben, wird damit nicht enden", sagte Coe. "Der Geist dieser Spiele wird eine Generation inspirieren. Großbritannien, wir haben es richtig gemacht."
Rogge dankte Coe und seinem gesamten Team. "Sie haben der Welt die beste britische Gastfreundschaft gezeigt", meinte der Belgier. "Das waren fröhliche und glorreiche Spiele."