Österreichische Ski-Damen in Top-Form: Olympische Spiele können jetzt kommen!

Coach Mandl: 'Form zu konservieren ist kein Problem' Viele Fixplätze bereits vergeben. Gute Laune im Team

Er ist Cheftrainer des stärksten Damen-Skiteams der Welt und blickt mit Stockerlplätzen in allen Disziplinen und Siegen im Slalom (3) und Super G (2) Olympia beruhigt entgegen. Herbert Mandl, seit März 2002 Rennsportleiter der Damen im Österreichischen Skiverband, darf "sehr zufrieden" sein. Jetzt, knapp einem Monat vor Beginn der Winterspiele in Turin, gilt es aber die Form zu konservieren. "Das ist kein Problem. Wir müssen uns bei jenen, die alle vier Disziplinen fahren, halt überlegen, ob wir sie vor Turin nicht noch einmal rausnehmen", so Mandl.

Die rot-weiß-roten Damen haben in bisher 15 Rennen 23 Podestplätze heraus gefahren, im vergangenen Winter waren es in insgesamt 33 Rennen 27. "Ja, damit kann ich natürlich sehr zufrieden sein. Gesamt gesehen, passt alles. Wir haben ein kompaktes Team", sagte Mandl.

Viele Plätze schon vergeben
Michaela Dorfmeister und Alexandra Meissnitzer haben ihre Speed-Tickets wohl fix und an Renate Götschl führt sicher kein Weg vorbei. Der jeweils vierte Platz wird erst vergeben, die Damen haben nach Bad Kleinkirchheim noch jeweils eine Abfahrt und einen Super G in St. Moritz und Cortina d'Ampezzo auf dem Programm. Im Super G hat Andrea Fischbacher momentan wohl die besten Karten auf das letzte Ticket, in der Abfahrt Kombinations-Hoffnung Elisabeth Görgl.

In den technischen Disziplinen haben Marlies Schild, Kathrin Zettel und Nicole Hosp bereits "eingeloggt", im Slalom hofft Michaela Kirchgasser auf Berücksichtigung, im Riesentorlauf könnte sie, Görgl oder auch Dorfmeister das Quartett vervollständigen. Drei RTL sind vor Turin noch ausständig (Cortina, 2 x Ofterschwang), sowie ein Slalom (Ofterschwang) und eine Super-Kombination (St. Moritz).

Rundum strahlende Gesichter
Elisabeth Görgl hat ihre Verletzung auskuriert, die Pause hat ihr gut getan. "Das war absolut positiv. Sie fährt hier mit Freude Ski. Und die Renate ist auch wieder da, man sieht, dass sie sehr viele Reserven hat", ist Mandl froh, dass er derzeit rundum strahlende Gesichter und kein Sorgenkind im Team hat.

(apa/red)