Österreich - Rumänien von

Einzelkritik der ÖFB-Spieler

Recht gute Leistungen: Alaba, Arnautovic und Junuzovic überzeugen erneut.

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    Österreich - Rumänien

    Österreich und Rumänien trennen sich mit einem 0:0-Unentschieden.

Das Unentschieden der ÖFB-Elf gegen Rumänien war in seiner Gesamtheit weder Fisch noch Fleisch. Positiv war, dass das Koller-Team neuerlich nicht verloren hat, negativ, dass gegen sehr defensiv eingestelle Rumänen deutlich mehr drinnen gewesen wäre. Die Einzelleistungen der Spieler waren allerdings gar nicht so schlecht, dementsprechend vergeben wir auch kein einziges "Nicht genügend", sondern bloß zwei "Genügend".

Gratzei (3): Legte einen schweren Patzer hin, als er einen Schuss abprallen ließ, machte es mit einer tollen Parade beim Nachschuss aber sofort wieder gut. Ansonsten war er ein solider Rückhalt, wurde gegen defensiv spielende Rumänen aber auch kaum geprüft.

Garics (3): Gegen die Ukraine kam er erst nach einer halben Stunde aufs Feld, diesmal durfte er von Beginn an sein Können präsentieren. Wirkliche Akzente konnte der Italien-Legionär, der immer wieder mit nach vorne kam, aber nicht zeigen.

Scharner (2): Wie schon gegen die Ukraine kam Scharner als Innenverteidiger zum Einsatz, diesmal allerdings auf der rechten Seite. Schon nach wenigen Minuten hatte er die Chance, sein erstes Länderspieltor zu erzielen und präsentierte sich auch sonst das ganze Match über stark. Zum Dank durfte er in der zweiten Halbzeit die Kapitänsbinde tragen.

Dragovic (4): Der Basel-Legionär, der zuletzt eher abseits des Rasens für Schlagzeilen gesorgt hat, verblasste neben Scharner. Spielte eine sehr unauffällige Partie. Von ihm hätten wir uns mehr erwartet.

Suttner (4): Ähnlich zu bewerten wie Dragovic. Unauffälliges Spiel, wie schon gegen die Ukraine tendierte er aber auch gegen die Rumänen zu Abspielfehlern.

Kavlak (2): Der Besiktas-Legionär überzeugte sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Der Koller-Lehrgang scheint dem Ex-Rapidler viel gebracht zu haben.

Alaba (2): Er läuft, und läuft, und läuft ... wieder einmal sorgte Alaba dafür, dass das Spiel rund läuft und seine Mitspieler bedient werden. Ein hart verdientes "Gut".

Arnautovic (2): Gegen die Ukraine fiel er durch Lustlosigkeit und zwei tolle Treffer auf. Diesmal war es umgekehrt. Arnautovic ging immer wieder weite Wege und zeigte sich äußerst diszipliniert. Für diese "Wandlung" verdient er ein "Gut".

Junuzovic (2): Wie schon gegen die Ukraine war er auch diesmal wieder einer der Besten und setzte vor allem in der Offensive Akzente.

Burstaller (3): Durfte zum allerersten Mal von Beginn an ran und spielte eine brave Partie. "Befriedigend", setzen.

Janko (3): Musste nach der Halbzeit aufgrund einer Blessur ausgetauscht worden. Zuvor zeigte er sich oftmals anspielbar, eine echte Chance war fand er jedoch nicht vor. Immerhin war aber eine Steigerung zum Ukraine-Spiel erkennbar.

Bürger (3): Bei seinem zweiten Länderspieleinsatz durfte der Mattersburger eine ganze Halbzeit lang zeigen, was in ihm steckt. Er zeigte vollen Einsatz, echte Gefahr vor dem Tor ging vom Janko-Ersatz aber nicht aus.

Sabitzer (3): Der 18-jährige Admira-Kicker feierte gegen Rumänien sein Debüt im Teamdress. Nervosität war ihm dabei keine anzumerken, im Gegenteil, er spielte ein durchaus braves Match.

Ivanschitz, Baumgartlinger (zu kurz im Einsatz)

Kommentare

Arnautovic Ukraine - faul herumgestanden, 2 Tore
Rumänien - aktiv, keine Tore

ich meine ein A der 70 Minuten herumtrabt und dann 2 Tore schiesst bringt mehr als wenn er mit vollem Einsatz einen Outball verindert und keine Tore schiesst

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