Eine starke Leistung der österreichischen Eishockey-Nationalmannschaft ist bei der WM unbelohnt geblieben. Die ÖEHV-Auswahl musste sich dem achtfachen Weltmeister und WM-Mitfavoriten Schweden mit 0:3 (0:1,0:1,0:1) geschlagen geben. Damit steigt am Mittwoch (16.15 Uhr) wie erwartet das Entscheidungsspiel gegen Norwegen. Österreich benötigt einen Sieg nach 60 Minuten, um vorzeitig den Klassenerhalt zu schaffen und in die Zwischenrunde aufzusteigen.
Die Österreicher hatten sich eine klare Leistungssteigerung gegenüber dem 1:5 zum gegen die USA vorgenommen. Sie hielten von Beginn weg Wort. Zunächst waren es gar die Österreicher, die den Gegner unter Druck setzten.
Die Nervosität vom USA-Spiel war weg, in den Bullys und Zweikämpfen hielt die Mannschaft von Bill Gilligan gegen die mit neun NHL-Spielern angetretenen Schweden mit, das Passspiel war nicht so hektisch und genauer. Nach zwölf Minuten standen 10:1 Torschüsse zugunsten der Österreicher zu Buche. Lediglich die Chancenauswertung klappte nicht. Reichel (7.) und vor allem Setzinger (12.), der ganz alleine auf Torhüter Fasth zulief, vergaben die besten Möglichkeiten.
Gegentreffer kurz vor der Pause
Es rächte sich 21 Sekunden vor der ersten Pausensirene. Persson bezwang nach Zuspiel von Eriksson ÖEHV-Torhüter Fabian Weinhandl, der diesmal gegenüber Jürgen Penker den Vorzug erhalten hatte und einen sichereren Eindruck machte.
In der 26. Minute erhöhte Persson auf 2:0, doch die ÖEHV-Auswahl brach nicht auseinander. Die Österreicher, mit dem zuletzt angeschlagenen Thomas Koch, aber ohne Marco Pewal (Gehirnerschütterung) spielten, überstanden auch ein Zwei-Mann-Unterzahlspiel 1:01 Minuten lang. Zu Beginn des Schlussdrittels fixierte Magnus Pääjärvi im Powerplay mit seinem Treffer zum 3:0 (43.) den Endstand.
(apa/red)