Öl-Tanker vor Alaska wieder flott gemacht:
Schiff lief auf Grund - Keine Verseuchung

"Nur" maximal 300 Liter Öl ins Meer gelaufen

Ein mit 19 Millionen Liter Öl gestrandeter Tanker ist vor der Küste des US-Staates Alaska wieder flott gemacht worden. Einen Tag nach dem Unglück sei es Rettungsbooten gelungen, die knapp 200 Meter lange "Seabulk Pride" in tiefere Gewässer zu ziehen. Dem Augenschein nach ist das Schiff unbeschädigt.

Der Tanker wurde im Hafen von Nikiski, rund 120 Kilometer südlich von Anchorage, mit Öl und Benzin beladen, als Eisschollen die 16 Verankerungsseile durchtrennten.

Das Schiff machte sich selbstständig und lief etwa einen Kilometer vom Hafen entfernt auf Grund. Bei dem Unfall seien maximal 300 Liter Öl ins Meer gelaufen, berichtete die Küstenwache.

(apa/red)