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ÖAMTC eröffnet neue Zentrale in Wien-Landstraße

Am 5. Dezember - Mobilitätszentrum für 800 Mitarbeiter

Der ÖAMTC eröffnet am Montag seine neue Zentrale in Wien-Landstraße. 76 Millionen Euro hat das Mobilitätszentrum für 800 Mitarbeiter gekostet, fünf bisherige Standorte werden auf den 27.000 Quadratmetern in der Baumgasse zusammengeführt. "Unsere neue Zentrale ist Nutzungsweltmeister", sagte ÖAMTC-Verbandsdirektor Oliver Schmerold bei einem Presserundgang am Donnerstag.

"Alles ist nach Plan gelaufen", freute sich Schmerold. Erstmals in der 120-jährigen Geschichte des Clubs befinden sich künftig alle Nothilfe-Leistungen unter einem Dach. Das Gebäude bietet Passivhausstandard. "Geheizt und gekühlt wird mittels Erdwärme", erläuterte Schmerold. Neben dem technischen Stützpunkt gibt es im neuen Glaspalast mit eindrucksvoller, halbkreisförmige Fassade auch einen großen Servicebereich mit allen Clubleistungen. Von außen quasi eingehüllt ist das Gebäude mit einem Fluchtstegsystem.

Gestaltet wurde das Gebäude vom Wiener Architektenbüro Pichler und Traupmann Architekten ZT GmbH, sie gewannen 2013 den Generalplanerwettbewerb. Zwei Jahre später folgte der Baubeginn. "Wir haben uns alle Freiheiten der Welt genommen und nicht damit gerechnet, den Wettbewerb zu gewinnen", erinnerte sich Architekt Christoph Pichler. Das Gebäude ist "ein offenes Haus, es gibt keine baulich definierten Grenzen", sagte Pichler.

Anfang Jänner 2017 soll der Heliport in Betrieb gehen, der Wiener Notarzthubschrauber Christophorus 9 erstmals am neuen Standort landen. Damit geht die Zentrale in Vollbetrieb. Bereits jetzt sind die meisten der rund 800 Mitarbeiter eingezogen. Die offizielle Eröffnungsfeier findet im März 2017 statt.

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