Vom obdachlosen Teenager zur Harvard-Studentin - Dawn Loggins hat sich ihren Traum erfüllt. Und hart dafür gekämpft. Ihre drogenabhängigen Eltern haben sie einfach verlassen, als sie 16 war. Das Mädchen hat sich dennoch durchgekämpft und nun einen der begehrten Plätz an der Elite-Universität ergattert.
Ihre Kindheit verbringt Dawn Loggins in heruntergekommenen Unterkünften, teilweise fehlt sogar das Geld für Strom und fließendes Wasser, erzählt der Teenager gegenüber dem US-Sender "WBTV". "Es gab Zeiten, in denen wir monatelang ohne Strom und Wasser auskommen mussten", sagt Loggins. "Ich erinnere mich daran, dass ich meine Hausaufgaben bei Kerzenlicht gemacht habe, weil ich so entschlossen war, mein Ziel zu erreichen."
Zwischendurch lebt das Mädchen auch bei seiner Großmutter, doch auch dort läuft nicht alles rund. "Überall im Haus lag Müll. Sie hat mir nie wirklich etwas erklärt, wie dass es wichtig ist zu sich zu duschen", erzählt der Teenager "WBTV". In der Schule wird sie deswegen gehänselt.
Dreck, Chaos und Hänseleien in der Schule
Als sie 13 wird, wohnt sie mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater zusammen. Drogen, Chaos und Schmutz bestimmten ihr Leben. Mehrmals zieht sie mit ihren Eltern um, die Wohnungen werden zwangsgeräumt. "Ich ging auf drei verschiedene Mittelschulen und auf drei verschiedene Highschools", sagt Loggins.
Als ihre Eltern sie im Sommer 2011 verlassen, einfach in einen anderen US-Bundesstaat ziehen, bleibt sie auf der "Burns High School" in North Carolina. Sie nimmt einen Putz-Job an ihrer eigenen Schule an, schläft bei Freunden auf der Couch bis eine Arbeitskollegin sie aufnimmt und schafft schließlich ihren Abschluss - mit einem vollen Stipendium für Harvard in der Tasche. Mit dafür verantwortlich ist Loggins Geschichtslehrer Larry Gardner, der das Empfehlungsschreiben für die Einser-Schülerin an Harvard abgeschickt.
Teenager: "Es gibt keine Ausreden"
An der Uni will Loggins Biologie studieren, wie sie dem US-Sender "CBS" mitteilt. Ärmliche Verhältnisse sind für Dawn Loggins kein Grund, die Schule zu schmeißen: "Viele Schüler benutzen ihre schlimme Situation als Ausrede, ich habe sie stattdessen als Motivation genutzt", sagt die junge Frau. Sie habe nie so wie ihre Eltern werden wollen. "Ich wusste, dass Bildung der einzige Weg ist, um der Armut zu entkommen."
Und ihre Zukunft? Ihren beiden jüngeren Schwestern will der Teenager ein gutes Vorbild sein. Den Sommer über möchte sie arbeiten und Zeit mit ihren Freunden verbringen, bevor es ab nach Harvard geht.
Weiterführender Link:
"CBS"
Kommentare
Teenager erkämpft sich Traum respect!!!!!!!!!!!!!!
Respekt. und ich wünsche ihr aller Glück dieser Welt. Und wenn Sie später erfolgreich im Leben ist, kämen die Eltern dann wieder angekrochen.
Re: Respekt. If you are absent during my struggle. Don´t expect to be present during my sucess! Sie weiß was sie will, beeindruckend.