Niki Lauda von

AUA-Kauf war "überflüssig"

Airline-Gründer: Lufthansa soll über Verkauf nachdenken, falls Sparkurs nicht reicht

Niki Lauda - AUA-Kauf war "überflüssig" © Bild: APA/Techt

Für die Lufthansa war der Kauf der Austrian Airlines vor drei Jahren völlig überflüssig, meint der Airline-Gründer Niki Lauda. "Ich habe bis heute nicht verstanden, warum es diese Übernahme überhaupt gegeben hat", kritisierte Lauda im "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Der Lufthansa-Konzern habe ein viertes Drehkreuz in Wien überhaupt nicht gebraucht.

Frankfurt, München und Zürich seien völlig ausreichend. Reicht der verschärfte Sparkurs bei der AUA nicht aus, sollte die Lufthansa am besten über einen Verkauf der Wiener Tochter nachdenken.

Kritik an deutscher Fluglinie
Lauda, Gründer von Fly Niki und Lauda Air, kritisierte insgesamt die vielen Zukäufe der Lufthansa. In der Vergangenheit habe es in der Branche genug Beispiele dafür gegeben, dass sich diese Strategie am Ende nicht auszahle. "Deshalb überrascht es mich immer wieder, dass diese Fehler trotzdem passieren."

Die Lufthansa habe auch viel zu spät auf die sich schon länger abzeichnenden Krise in der Luftfahrtbranche reagiert. "Höhe Kerosinpreise, zusätzliche Steuern, neue Wettbewerber - das ist alles nichts Neues und war klar vorhersehbar. Man hätte sich nur zum richtigen Zeitpunkt überlegen müssen, wie man auf diese zu erwartenden Veränderungen reagiert", betonte Lauda. Er warnte aber davor, im gesamten Konzern "jetzt etwa an der falschen Stelle" zu sparen und etwa auf einigen Verbindungen die Erste Klasse herauszunehmen. Einsparungen dürfe es nur dort geben, wo es der Kunde nicht bemerke. Andernfalls drohe eine Abwanderung zur Konkurrenz.

Kommentare

so überflüssig wie ein Maturazeugnis, oder die anschliessende Maturafeier alleine beim Heurigen ums Eck, man gönnt sich ja sonst nix.

lauda - der aufsichtsrat vom konkurrenten airberlin gibt wieder mal ..... seine nicht gefragten ratschläge.

noch heute würgt die aua an der erzwungenen übernahme seiner verschuldeten und defizitären lauda air. und bei der niki wählt die belegschaft erst jetzt einen betriebsrat - 700 von 800 mitarbeitern sind dort über eine personalleasingfirma beschäftigt. verantwortungslose heuschrecken-mentalität!

sowasblödes melden

Lauda - der Experte Das einzig überflüssige ist das wieder einmal der völlig unnötige Kommentar der Herrn Lauda.
Mit der angeordneten Übernahme der schwer verschuldeten Lauda Air durch die AUA (Auftrag der ÖIAG, damaliger Chef Herr Streicher) hat das Desaster eigentlich begonnen. Die Privatschulden eines Mannes auf den damaligen Besitzer der AUA (Steuerzahler) abzuwälzen war eine der größten Schweinereien der letzten Jahre. Und jetzt redet dieser Mann noch immer gescheit über die AUA und deren neuen Besitzer. Herr Lauda sollte sich in Sachen Luftfahrt besser gar nicht mehr äußern. Wenn er ein so erfolgreicher Airliner wäre, hätte er jetzt noch eine Firma. Ich hoffe die Österreicher begreifen irgendwann, dass dieser Mann nur riesigen Schaden verursacht und sich dabei noch persönlich bereichert hat.

brandsatz melden

Re: Lauda - der Experte österreich ~ bei`Uns dürfen ohne amtsärztliche begutachtung früh`senile... wie zb. niki lauda ... kinder`zeugen / flieger`fliegen und auto`fahren . . . LOL

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Re: Lauda - der Experte bei Herrn Lauda wäre ja sogar ein Fliegerarzt am Zug. Kein anderer Linienpilot würde in so einem Gesundheitszustand einen Flugtauglichkeit bestätigt bekommen. Und die Leute freuen sich auch noch wenn der Lauda im Cockpit sitzt, ich würde mich fürchten!!

King_Salomon melden

Re: Lauda - der Experte nun - immerhin hat Herr Lauda aus eigener Kraft eine sehr bekannte und gute Airline aus dem Nichts geschaffen und wurde dann aus politischen Gründen mit einem unfriendly take over aus seiner Airline gedrängt. Er hat eine weitere Airline gegründet und auch diese erfolgreich groß gemacht. Ich denke, Unternehmer wie er sollten, genau so wie Stronach, sehr wohl angehört werden. Die ganzen parteipolitischen "Manager", die ohne eigene Verantwortung die ihnen anvertrauten Betriebe an die Wand fahren und dann noch dazu mit hohen Gagen in die "Pension" entlassen werden, sollten sehr wohl zuhören und von diesen Leuten lernen. Leider ist die Kultur des Orientierens an Erfolgreichen gleich Null. Wir küssen lieber Pöpsche und üben uns im bronw-nosen. Deshalb geht Österreich den Bach hinunter.

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Re: Lauda - der Experte Aus dem Nichts waren großzügige Kredite österreichischer Banken und vor der drohenden Pleite der Lauda Air haben genau diese Banken (weil auch im Aufsichtsrat der AUA) gemeinsam mit ÖIAG Chef Streicher den Schuldenberg auf die AUA abgewälzt. Keine Spur von unfriendly take over. Keiner wollte die marode Lauda Air bei der AUA. Also wirklich, ein erfolgreicher Geschäftsmann sieht anders aus. Keiner begreift, dass man die Schulden des Herrn Lauda auf den Steuerzahler abgewälzt hat.
Freunderlwirtschaft im ganz großen Stil!!. Wenn er so erfolgreich agiert hätte, wäre er heute noch im Besitz der Lauda Air.

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