Niederösterreicher in der Dominikanischen Republik ermordet: In seinem Haus getötet

61-jähriger wurde von Einbrechern erschossen

Ein Niederösterreicher ist in der Karibik einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Wie die "Niederösterreichischen Nachrichten" (NÖN) in ihrer aktuellen Melker Ausgabe berichteten, ist der vor zwei Jahren in die Dominikanische Republik ausgewanderte 61-jährige Loosdorfer in der Nacht auf 13. Jänner in seinem Haus nahe Puerto Plata von Einbrechern erschossen worden.

Dem Bericht zufolge wurde die Schwester des 61-Jährigen von einem Maskierten aus dem Bett gezerrt. Als ihr Bruder, der den Lärm gehört hatte, mit einer Waffe in ihr Zimmer kam, stürzte sich einer der beiden Täter auf ihn. Dann seien sehr viele Schüsse gefallen. Bei dem Schusswechsel wurde der 61-Jährige getötet, einer der Täter wurde ebenfalls getroffen und erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Der zweite Täter, der ins Haus eingedrungen war, wurde von einem der drei Hunde der Familie gestellt und in der Folge von der Polizei festgenommen, so die NÖN. Der Hund erlitt bei dem Kampf Schnittwunden. Zwei weitere Komplizen hätten vor dem Anwesen gewartet. Die Viererbande sei der Polizei bekannt und wurde seit längerem gesucht.

Laut der Wochenzeitung hatte sich der 61-Jährige, zuvor technischer Direktor einer Automobilfirma, einen Lebenstraum erfüllt und sich eine "finca" in der Dominikanischen Republik erbauen lassen, wo er mit seiner 84-jährigen Mutter, seiner Schwester und deren 28-jährigem Sohn wohnte. Der junge Mann war zum Zeitpunkt des Überfalles nicht zu Hause gewesen.
(apa)