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Niederlande verbietet
Schleier in Regierungsgebäuden

Gesetzentwurf muss noch vom Senat gebilligt werden

Das niederländische Parlament will den Zugang von verschleierten Menschen zu öffentlichen Gebäuden verbieten. Die Abgeordneten verabschiedeten am Dienstag einen Gesetzentwurf, nach dem Personen, die ihr Gesicht verbergen, Regierungsgebäude, Schulen, Verkehrsknotenpunkte oder Krankenhäuser nicht betreten dürfen.

Grundsätzlich soll an allen Orten, an denen das Erkennen der Identität eines Menschen wichtig ist, das Tragen von Gesichtsschleiern untersagt werden.

Es sind vor allem orthodox-muslimische Frauen, die ihr Gesicht verhüllen. Die Niqab lässt einen Sehschlitz frei, bei der Burka sind die Augen durch ein Stoffgitter verdeckt. Der Gesetzentwurf muss noch vom Senat gebilligt werden, bevor er in Kraft treten kann.

Gesichtsschleier sind in den Niederlanden seit Jahren umstritten. Die den Islam ablehnende Freiheitspartei wirbt sei Jahren für ein vollständiges Verbot von Niqab und Burka. In Umfragen liegt die Partei vorne. Im März wählen die Niederländer ein neues Parlament. In Frankreich gilt bereits ein Burka-Verbot. Im Sommer hatte der Bundesrat in Deutschland ein Verbot von Gesichtsschleiern in Gerichtssälen gefordert.

Kommentare

Es gibt gute Gründe, wie Sozialhilfe, Sozialsysteme etc., weshalb Muslime ein europäisches Land für ihren Lebensmittelpunkt gewählt haben, sonst wären sie in ihren Ländern geblieben. Wenn es hier mit der jeden Monat pünktlich überwiesenen Sozialhilfe für Muslime so lebenswert ist, kann man auch erwarten, dass das noch friedliche Miteinander zu hiesigen Bedingen nicht immer in Frage zu stellen.

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