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Schmidinger will Geld

Präsident der Uni-Konferenz fordert den Staat, falls der VfGH gegen Gebühren entscheidet

NEWS - Schmidinger will Geld © Bild: APA/Neubauer

Heinrich Schmidinger, Präsident der Universitäten-Konferenz und Rektor der Uni Salzburg, fordert in der morgen erscheinenden Ausgabe der Zeitschrift NEWS Geld vom Staat sollte der Verfassungsgerichtshof die Einhebung von Studienbeiträgen stoppen. "Sollte der Verfassungsgerichtshof feststellen, dass das Einheben von Studiengebühren durch die Unis nicht rechtens ist, muss die Politik ihr Versprechen halten, wonach der Entfall der Studiengebühren ersetzt wird."

Seit das Parlament 2008 die Studiengebühren kippte, gibt es finanziellen Ausgleich – bis auf jenen 35 Millionen Euro, die Langzeit-Studierende und EU-AusländerInnen an Beiträgen zahlen. Fällt nun auch diese Regelung "muss das Geld aus dem Budget kommen, 35 Millionen für heuer und für jedes weitere Jahr", sagt Schmidinger.