NEWS: Nikolaus Harnoncourt bindet sich mittelfristig an das Theater an der Wien!

Weitere Pläne für neues Opernhaus sind bekannt

Nikolaus Harnoncourt, der mit Sommer 2007 seine Tätigkeit als wichtigster Operndirigent der Salzburger Festspiele einstellt, bindet sich mittelfristig an das in diesen Tagen neu zu eröffnende Theater an der Wien. Dessen Intendant Roland Geyer bestätigt entsprechende Informationen des Nachrichtenmagazins NEWS in der aktuellen Ausgabe.

Schon im Mozart-Jahr dirigiert Harnoncourt im Theater an der Wien bekanntermaßen „Lucio Silla“ und „Die Schuldigkeit des Ersten Gebots“. Harnoncourt hat sich indes bis 2008 an das Haus gebunden: 2007 bringt er die Haydn-Oper „Orlando Paladino“ und 2008 „Rake’s Progress“ von Strawinski heraus. Geyer hofft noch auf weitere Zusammenarbeit: „Etwas Wunderbareres kann dem Haus gar nicht passieren, als dass Harnoncourt so gerne im Theater an der Wien musiziert. Wir arbeiten seit acht Jahren zusammen, und das ist für mich ein Erlebnis, vergleichbar nur mit den Begegnungen, die ich mit Bernstein hatte. Das sind diese über die Musik hinaus einzigartigen Menschen, die über aller Eifersucht und allen niederen Intrigen stehen. Ich hoffe, dass seine Schaffenskraft noch lange anhält. 2009 ist sein 80. Geburtstag, da hätte ich viele Ideen. Aber wir haben uns vorläufig auf den Zweijahresrhythmus verständigt.“

Im NEWS-Gespräch gibt Geyer auch weitere Pläne zu den Programmsäulen Barock – Mozart – 20. Jahrhundert bekannt. Für den Barock-Bereich werden am Pult Christophe Roussett und René Jacobs zuständig sein. Letztgenannter beginnt 2007 mit „Giulio Caesare“ (Regie: Christof Loy) einen Händel-Zyklus. Bertrand de Billy übernimmt als Hauptdirigent die Werke des 20. Jahrhunderts, 2007 Poulencs „Les Dialoges des Carmélites“ und 2008/09 Debussys „Pelleas und Melisande“. Überschneidungen mit der Staatsoper soll es – de Billy und Fabio Luisi als Chefs der Hausorchester ausgenommen – nicht geben. Geyer nennt die Regisseure Christof Loy, Keith Warner und Martin Kusej als maßgeblich für seinen Spielplan. „Mit Andrea Breth bin ich in einem konstruktiven Gesprächsdialog.“

Als mitwirkende Sängerstars nennt er Thomas Hampson, Angelika Kirchschlager, Bejun Mehta oder Bo Shovhus. Die nur 15 Konzerte pro Jahr werden ausschließlich Mozart und Beethoven zugedacht sein.

Die gesamte Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!