Neuer Plan für große Koalition: ÖGB-Boss Verzetnitsch als Schwarz-Roter Vizekanzler?

'trend': Personalrochade bei Wahlschlappe der SPÖ Gusenbauer würde weiter als Parteichef fungieren

Falls die SPÖ bei der kommenden Nationalratswahl nicht die Stimmenmehrheit erhält, könnte ÖGB-Boss Fritz Verzetnitsch in einer schwarz-roten Koalition den Vizekanzler stellen, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner aktuellen Ausgabe. SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer könnte in diesem Fall trotzdem Parteichef bleiben.

Bereits im Vorjahr war das Gerücht aufgetaucht, Verzetnitsch könnte anstelle von SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer bei der kommenden Nationalratswahl in den Wahlkampf ziehen. Auf solche Vermutungen hatte der ÖGB-Boss stets ausweichend geantwortet.

Aber auch die jetzige Variante findet keineswegs den Beifall der ÖGB-Granden. "Für die Gewerkschaft wäre das eine Katastrophe", grantelt der Vorsitzende einer mächtigen Teilgewerkschaft, "denn natürlich würde die Regierung dann von uns erwarten, dass wir brav bei allen Reformen mitspielen. Das würde uns in eine sehr sehr unangenehme Lage bringen."

Verzetnitsch selbst ließ auf Anfrage des "trend" über sein Büro ausrichten: "Der Präsident beteiligt sich nicht an Spekulationen."

Noch mehr Infos finden Sie in der aktuellen Ausgabe von "trend"!