Neue Serie von

Jackson-Comedy wird
nach Kritik nicht gezeigt

Besonders die Tochter des verstorbenen King of Pop war entrüstet über Darstellung

Joseph Fiennes als Michael Jackson © Bild: YouTube/Sky Arts

Ab 19. Jänner zeigt der britische Sender Sky Arts die neue Comedy-Serie "Urban Myths: A Brand New Collection of Comedies". Mit dabei sein sollte auch Joseph Fiennes als Michael Jackson. Nach der Veröffentlichung des ersten Trailers war die Empörung jedoch groß. Vor allem die Tochter des verstorbenen King of Pop zeigte sich entrüstet über die Darstellung, weshalb Sky die Folge nun doch nicht zeigen wird.

Schon die Entscheidung, Joseph Fiennes als Michael Jackson zu casten, war vor einem Jahr höchst umstritten. Am Mittwoch wurde nun erstmals ein Trailer zur britischen Comedy-Serie "Urban Myths" veröffentlicht. Dieser gewährt einen ersten Eindruck von Joseph Fiennes ("Shakespeare in Love") als Michael Jackson. In einem Ausschnitt aus der Episode "Elizabeth, Michael & Marlon" ist der britische Schauspieler mit Nasen-Prothese, Hut, Perücke und weißem Make-up kaum wiederzuerkennen.

Fans der 2009 gestorbenen Pop-Ikone hatten heftig kritisiert, dass ein "weißer, bürgerlicher Typ aus London" - wie Joseph Fiennes sich selbst bezeichnete - den Afroamerikaner spielen soll. Fiennes entgegnete den Kritikern, die Hautfarbe des Musikers sei durch dessen Pigmentstörung seiner eigenen ähnlich.

Paris Jackson findet Serie "zum Kotzen"

Noch deutlicher als die Fans wird Michael Jacksons Tochter Paris. Die 18-Jährige findet die Serie laut eigener Aussage "zum Kotzen". Als sie auf Twitter gefragt wurde, was sie von der umstrittenen Serie hält, meinte sie: "Ich fühle mich so unglaublich beleidigt dadurch, wie sicher auch viele andere Menschen, und ehrlich gesagt könnte ich kotzen."

Nach der Kritik vonseiten der Familie hat der Medienkonzern Sky die Ausstrahlung einer Komödie über Michael Jackson schließlich abgesagt. "Elizabeth, Michael and Marlon" ist eine von acht halbstündigen Folgen der Anthologie-Serie über Promi-Legenden und erzählt von einem vermeintlichen Road-Trip von Jackson, Elizabeth Taylor und Marlon Brando am 11. September 2001, nachdem nach den Terrorattacken kein Flug aus New York möglich war. "Wir wollten einen unbeschwerten Blick auf vermeintlich wahre Ereignisse richten und haben nie beabsichtigt, jemanden zu beleidigen", hieß es am Freitag in einem Statement von Sky. "Joseph Fiennes unterstützt diese Entscheidung."

Kommentare

Izmir-Ibel

Jackson hat eine Pigmentstörung und Russland keine Daten über Trump!

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