Die neue Finanzspritze der Republik für die Hypo Alpe Adria ist nun offiziell auf Schiene. Wie Finanzminister Josef Pröll nach dem Ministerrat bekanntgab, werde der Bund die beabsichtigten 450 Mio. Euro Partizipationskapital zeichnen. Pröll betonte, dass sowohl Bayern mit 825 Mio. Euro Umwandlung von Liquidität in Eigenkapital als auch Kärnten mit dem Zuschuss von 150 Mio. Euro ihre "Verpflichtungen erfüllt" hätten.
Pröll bezog sich auf den ersten Zwischenbericht seit der Verstaatlichung der Hypo im Dezember des Vorjahres. Dieser habe Zweifler widerlegt, die gemeint hätten, es werde von Bayern und Kärnten kein Geld für die Hypo geben. Nicht nur Bayern habe die Zusagen eingehalten, sondern auch Kärnten habe durch die Zahlung von 150 Mio. Euro letzte Woche zusammen mit der früheren Umwandlung von Ergänzungskapitel in Eigenkapital (50 Mio. Euro) sein Soll von insgesamt 200 Mio. Euro erfüllt. Als weitere Schritte für die Hypo Alpe Adria unterstrich Pröll, dass der Rettungsplan "auf Punkt und Beistrich" weiter abgearbeitet werden müsse, um "die Bank ins Lot zu bringen".
(apa/red)