Neue Fakten zum toten Schubhäftling: Yankuba C. war länger im Hungerstreikt

"profil": Häftling asß und trank 12 Tage lang nicht´s

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, wurden in der Causa des afrikanischen Schubhäftlings Yankuba C., der Anfang Oktober im Polizeigefangenhaus Linz gestorben war, neue Fakten bekannt. Der aus Gambia stammende 18-jährige Mann hatte schon fünf Tage vor dem offiziellen Beginn des Hungerstreiks keine Nahrung mehr zu sich genommen. Ein ehemaliger Zellengenosse erzählte der Polizei, C. und er hätten insgesamt zwölf Tage weder gegessen noch getrunken.

Bei einer Untersuchung im Linzer AKH Anfang Oktober wurde der hungerstreikende Schubhäftling aggressiv. Laut einem Sachverständigen könnte C. sich damals schon in einer Art delirischem Zustand befunden haben. Die Polizisten missdeuteten die Anzeichen offenbar. "Ich hatte den Eindruck, dass er sich unkooperativ verhalten hat und simuliert", zitiert "profil" aus der polizeilichen Niederschrift eines Beamten.

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