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ÖFB schließt Scharner für immer aus

Der Niederösterreicher wird nie wieder für die rot-weiß-rote Auswahl spielen

Nationalteam - ÖFB schließt Scharner für immer aus © Bild: GEPA pictures

Paul Scharner wird nie wieder für das österreichische Fußball-Nationalteam spielen. Das Präsidium des österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) hat in seiner Sitzung am Donnerstag einstimmig beschlossen, dass der 32-jährige Niederösterreicher "unabhängig von der Person des Teamchefs, künftig in keine österreichische Nationalmannschaft mehr einberufen wird".

Der Schritt des Verbandes kommt nicht überraschend. Scharner hatte am Mittwoch wenige Stunden vor dem Länderspiel gegen die Türkei das Teamcamp verlassen. Der Verteidiger hatte nach Angaben des ÖFB für das Türkei-Spiel und die im September beginnende WM-Qualifikation eine Schlüsselrolle gefordert, die ihm Teamchef Marcel Koller nicht zugestehen wollte.

Der Teamchef erhielt für seine Vorgehensweise in der Donnerstag-Sitzung die volle Rückendeckung. "Das ÖFB-Präsidium hat (...) einstimmig zugesichert, Marcel Koller in seiner Entscheidung hinsichtlich der Causa Scharner vollinhaltlich zu unterstützen", hieß es in der Aussendung.

Hanseatische Gelassenheit
In Hamburg wird der österreichische Trubel um Paul Scharner mit hanseatischer Gelassenheit registriert. Scharner hat erst am vergangenen Freitag einen Zweijahresvertrag beim HSV unterschrieben. "Er wird hier gut aufgenommen und war sich der Konsequenz bewusst", sagte HSV-Trainer Thorsten Fink. "Paul ist mental ein starker Spieler, so kann er sich besser auf uns konzentrieren", betonte Fink, der keine Angst hat, dass der neue Innenverteidiger auch in Hamburg für Ärger sorgt. Nach der Rückkehr von Scharner am Donnerstag aus Wien führte der HSV ein Gespräch mit ihm.

Kommentare

DANKE DANKE DANKE Die zwei aufsehenerrgendsten Personalentscheidungen, die der ÖFB in der letzten Zeit getroffen hat, waren zumindest einmal 100 % richtig:

1. Marcel Koller als Teamchef zu holen
2. Den Selbstdarsteller für immer aus dem Team zu verbannen

S/A/R melden

Seine kritik.... ..verstehe ich und jeder sollte das recht dazu haben auch einen schwach besetzten (Funtionäre) ÖFB zu kritisieren. Seine direkt kritik an den Trainer selbst verstehe ich nicht ganz. Ein Spieler muss nun mal dem Trainer gehoren. Der OEFB hingegen ist fehl besetzt und braucht genau so Reformen wie die Herren und Damen die das Olympiateam für Österreich leiten wollten.

tommyhu melden

Re: Seine kritik.... ... mag zum teil stimmen, jedoch ueberschaetzt er sich bei weitem
er ist weder ein fuehrungsspieler, noch ein begnadeter techniker
zugute halten muss man ihm eine professionelle einstellung, jedoch nur sich selbst gegenueber
den unterschied zwischen spieler und trainer hat er offensichtlich noch nie behirnt

ich erinnere mich noch an ein wichtiges quali-spiel ... gegen belgien ... als wir 3:2 fuehren und dann dieser intelligenzbolzen sich bloedsinnig eine rote karte einfaengt. danach haben wir mit ach und krach noch ein remis erreicht; da waere mehr drinnen gewesen und haette auch die restlichen spiele mit beeinflussen koennen

er sollte mit rogan einen verein der intelligenten sportler gruenden, dort kann dann der olympia-tourist Darabos den vorstand mimen

gut dass er weg ist

Nie wieder Scharner 1. sind Scharners mediale Äusserungen nicht nur besonders unklug, sie zeigen zudem seine mentale und charakterliche Unzulänglichkeit auf. Scharner ist nicht nur zu alt für das Team, er ist und war auch keine Spielerpersönlichkeit mit Führungsqualität. Er hat dem Team mehr geschadet als genutzt, seine Schwächen sind legendär und seine Fehlerquote hatte dem Team einige Erfolge geraubt!

2. hatte Scharner keine Tendenz hinsichtlich seiner fußballerischen Weiterentwicklung erkennen lassen. Steigende Leistungssteigerung durch Abbau von Schwachstellen und Verbesserung seiner spielerischen Qualität und Teamfähigkeit waren meiner Meinung nach nicht wirklich wahrnehmbar.

3. verwechselt Scharner anscheinend seine Selbstdarstellung mit Selbstverwirklichung in Wort und Tat.

4. daher Tschüß!!

letshefvan melden

Nie mehr Scharner Recht so! Der hat sich wiederholt durch seinen nicht vorhandenen Gemeinschaftsgeist ins Out gestellt, auch weil er offenbar ein übersteigertes Selbstbild hat. Darum endlich ein Ende der Kasperliade.

Elcordes melden

Re: Nie mehr Scharner Ich würde vorschlagen der ÖFB stellt sich demnächst selbst auf mit Ruttensteiner im Tor und Koller als Stürmer und der Rest alle unproffesionellen die wir sonst schon hatten wie den Constantini etc. Die können nur eins den Ivanschitz ausschliessen jetzt den Scharner und was war schon für ein Thaeter um Pogatez. Wo der Scharner recht hat, hat er recht. Alles super Denker und Lenker. Aus dem österreichischen Fussball wird nie was, es ist schon so wie mit unseren Politiker. Alles nur gesteuert und protektioniert.

kritisch007 melden

Re: Nie mehr Scharner Wo gibt\'s denn sowas?
Die honorigen Herren treffen einander, der Koller berichtet einseitig seine Version des Zwistes, der "Angeklagte" wird nicht einmal befragt - und schon wird verurteilt!
Fußball ist ein Mannschaftssport, das stimmt zweifellos, aber die Mannschaft lebt von Individualisten und nicht von Duckmausern, die alles mit sich gefallen lassen.
Hier stärkt man dem falschen den Rücken, nämlich Koller. Zuletzt war es Konstantini, der den Ivanschitz nicht leiden konnte. Weiter so, wie haben ja genug Kicker von diesem Format!

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