Nach Tod eines Mädchens: Angst vor Vogelgrippe-Epidemie wächst im Nordirak!

Bei 162 Menschen besteht Verdacht auf Infektion Hunderte Hühner als Vorsichtsmaßnahme getötet

In den kurdischen Dörfern im Nordirak wächst nach dem Vogelgrippetod eines 15-jährigen Mädchens die Angst vor einer Epidemie. 162 Menschen, bei denen der Verdacht einer Infektion bestehe, würden untersucht, sagte Nadschmeddin Mohammed, Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde in Suleimanija, der arabischen Zeitung "Al-Hayat" (Donnerstag). In mehreren Dörfern wurden als Vorsichtsmaßnahme hunderte Hühner getötet.

Mitarbeiter der Gesundheitsbehörden der nordirakischen Städte Dohuk und Zacho berichteten am Donnerstag, aufgeregte Dorfbewohner hätten sie verständigt, nachdem sie im Chabur-Fluss rund 100 getötete Hühner gefunden hätten. Die irakischen Behörden vermuteten, dass Menschen in der Türkei die Tiere aus Angst vor einer Verbreitung des auch für Menschen gefährlichen Vogelgrippe-Erregers H5N1 getötet und in den Fluss geworfen hätten.

(apa/red)