Nach Streit mit "ManU" um Mikel: FIFA prüft jetzt Transfersperre für FC Chelsea

Im Extremfall droht Auschluss aus Champions League Klub soll Spieler zu Falschaussage gezwungen haben

Dem englischen Fußball-Meister FC Chelsea droht nach Informationen der BBC eine Transfersperre und im Extremfall der Ausschluss aus der Champions League. Der Weltfußball-Verband FIFA werde entsprechende Ermittlungen gegen den Londoner Club einleiten, berichtete BBC Radio Five Live am Montag. Auf den Plan gerufen wurde die FIFA durch den Transferstreit zwischen Chelsea und Ligakonkurrent Manchester United um Nigerias Nationalspieler John Obi Mikel.

Der 18-jährige Mittelfeldspieler des norwegischen Clubs Lyn Oslo hatte im Vorjahr einen Vertrag mit "ManU" unterzeichnet. Später sagte Mikel, er sei zur Unterschrift gezwungen worden und wolle lieber zu Chelsea wechseln. Seither habe er Morddrohungen erhalten.

Manchester, das auf einen rechtsgültigen Vertrag pocht, und Oslo haben die FIFA angerufen. Beide Vereine fordern eine Transfersperre für Chelsea und den Ausschluss aus mehreren Wettbewerben, falls bewiesen werden kann, dass Chelsea den Spieler zu einer Falschaussage gezwungen habe.

(apa/red)