Nach Landeshauptmann-Ball: Die FPÖ be- kräftigt Nein zu Wiedervereinigung mit BZÖ!

Klement: Unwiderruflich kein Platz mehr für Haider

Die FPÖ hat am Dienstag ihr Nein zu einer möglichen Wiedervereinigung mit dem BZÖ bekräftigt. Diese von Jörg Haider bei der Redoute in Klagenfurt am vergangenen Wochenende angedeutete Möglichkeit sei nur "das bloße Wunschdenken des vor den Trümmern seiner gescheiterten Politik stehenden" BZÖ-Chefs, konstatierte FPÖ-Generalsekretär Karlheinz Klement. Haider hatte auf die Frage nach einer möglichen Wiedervereinigung gemeint, er "schließe überhaupt nichts aus".

Klement und Kärntens FPÖ-Chef Franz Schwager stellten dazu in einer Aussendung fest, dass es "für die von der FPÖ ausgeschlossenen" Personen Jörg Haider, Martin Strutz "und Scheuch samt Anhang" in der freiheitlichen Wertegemeinschaft unwiderruflich keinen Platz mehr gebe: "Ehrliche und echte Freiheitliche wissen, wo ihre politische Heimat ist."

Der Besuch von FPÖ-Bundesobmann Heinz-Christian Strache auf dem Landeshauptmann-Ball in Klagenfurt hatte Anlass zu Spekulationen über eine mögliche Annäherung zwischen den beiden freiheitlichen Lagern gegeben. Allerdings hatte Strache schon bei der Redoute bemerkt, dass für ihn eine Wiedervereinigung mit dem BZÖ nicht in Frage komme: "Mein Wort gilt, ich verkaufe meine Wähler nicht, wie das vielleicht andere tun."

Straches Position ist zuletzt auf dem FPÖ-Landesparteitag in Oberösterreich gestärkt worden. Dabei hatten sich die dortigen Freiheitlichen wieder klar zum Bundeskurs bekannt und sich den Namen "Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), Landesgruppe Oberösterreich" gegeben.

(apa)