Vergewaltigungsfall von

DNA-Beweise zu Mord in Gmunden

Bisher ausgewertete DNA-Spuren weisen auf verdächtigen Bekannten des Opfers hin

Mordfall in Gmunden © Bild: APA/Salzi.at

Nach der tödlichen Vergewaltigung einer 51-jährigen Gmundnerin sprechen erste Ergebnisse der DNA-Analyse gegen den Verdächtigen. Bisher sei nur von ihm genetisches Material gefunden worden, bestätigte die Staatsanwaltschaft Wels einen Bericht der ORF-Sendung "Oberösterreich heute". Es gebe aber etliche Spuren, die noch nicht ausgewertet sind, so Behördensprecher Christian Hubmer.

Ein Bekannter der Frau sitzt in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird wegen Mordverdachts ermittelt. Der 38-Jährige leugnete die Tat von Beginn an und änderte seine Verantwortung auch nicht, als ihm vom Tod des Opfers berichtet wurde. Der Mann behauptet, mit der Frau einvernehmlichen Sex gehabt, ihr aber nichts angetan zu haben. Die Auswertung der Spuren brachte bisher allerdings keine Hinweise auf einen anderen Täter. Die Analyse des restlichen Materials wird voraussichtlich noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Der brutale Übergriff auf die 51-Jährige hatte sich in der Nacht auf den 7. Juli in der Traunseestadt ereignet. Die Frau war nach der Rückkehr von einer Feier in einem Tennisklub im Garten ihres Hauses überfallen, vergewaltigt und schwer am Kopf verletzt worden. Erst nach zwei Tagen fand eine Bekannte die Schwerverletzte. Eine Woche später starb das Opfer in der Linzer Landesnervenklinik an einem Schädel-Hirn-Trauma.

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