Mögliche Kindesentführung in Innsbruck: Bub soll in ein Auto gezerrt worden sein

Zwei Mädchen berichteten Polizei von dem Vorfall

Ein mysteriöser Vorfall beschäftigt derzeit die Innsbrucker Kriminalpolizei: Zwei Mädchen hatten am Donnerstag beobachtet, wie ein etwa acht Jahre alter Bub von einem Mann in ein Auto verfrachtet wurde. Eine mögliche Entführung wurde vorerst nicht ausgeschlossen.

Zu den ungewöhnlichen Vorgängen soll es nach Angaben der beiden Siebenjährigen gegen 12.45 Uhr bei einer Straßenkreuzung in der Nähe der Volksschule Allerheiligen gekommen sein, hieß es bei der Polizei. Die gesamte Situation sei von den Kindern als "nicht normal" beschrieben worden. Eine sofortige Fahndung verlief negativ. Abgängigkeitsanzeige wurde bisher keine erstattet.

Die Kripo hielt es auch für möglich, dass es sich um eine harmlose Angelegenheit handelt. Vielleicht hatte ein Vater seinen widerspenstigen Sohn abgeholt.

Im vergangenen Jahr hatten mehrere versuchte Kindesentführungen in Tirol für Aufregung gesorgt.
(apa)