Mobtel-Investor Herbert Cordt in NEWS:
'Serbische Regierung hat Gesetz gebrochen'

Nach Lizenzentzug: Klagslawine angekündigt Geschäftsmänner verlangen Kaufpreis zurück

In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS kündigt Herbert Cordt, Mitglied des österreichischen Mobtel-Investoren-Konsortiums, eine Klagslawine gegen die serbische Regierung an. Cordt im NEWS-Interview: "Wir behalten uns vor, gegen die Regierung massiven Schadenersatz geltend zu machen. Wir werden den Kaufpreis zurückfordern sowie den entgangenen Gewinn und den Schaden, der durch die Zwangsverwaltung entstanden ist, einklagen."

Das Investorentrio Martin Schlaff, Herbert Cordt und Josef Taus hat im Sommer 2005 rund 250 Millionen Euro für den 51-Prozent-Anteil des serbischen Geschäftsmannes Bogoljub Karic am Handynetzbetreiber Mobtel auf den Tisch gelegt. Cordt im NEWS-Interview: Wir haben an den Verkäufer die vereinbarte Summe überwiesen". Nach Konsolidierung des Unternehmens, Klärung der komplizierten Eigentumsverhältnisse und der Bilanzen wollten die drei Investoren die Mobtel gewinnbringend an die mobilkom Austria verkaufen.

Ende Dezember eskalierte Situation und unter politischen Hintergründen würde die Mobtel-Zentrale von 50 bewaffneten Polizisten gestürmt und die Lizenz von der Regierung entzogen. Cordt über die dramatische Situation: "Es wurde ein Zwangsverwalter eingesetzt. Pikanterweise ist das der einzige Konkurrent, den wir haben". Dieser begann nach Angaben des Austro-Konsortiums sofort mit der Kopie sämtlicher Kundendaten. Auch die Abrechnungen sollen auf ein neu eröffnetes Konto ausgelagert worden sein. "Die illegale Aktion der serbischen Regierung kam völlig überraschend. Ich nehme an das es sich um einen Vorwand handelt. Wir werden den Bruch innerserbischer Gesetze und des Investitionsschutzabkommens mit Österreichs vor die Gerichte bringen", so Cordt im NEWS-Interview.

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