Mit High Tech zu Gold: Die Geheimnisse der Ski-Sieger

Operation Gold: Vor dem Renneinsatz müssen Atomic-Ski in die Kältekammer.

Mit High Tech zu Gold: Die Geheimnisse der Ski-Sieger

Ob Windkanal oder biomechanische Forschung – im Kampf um Olympia-Gold wird nichts dem Zufall überlassen. NEWS besuchte die High-Tech-Schmiede von Atomic in Altenmarkt und verrät Hermann Maiers Trainingsmethode.

Hermann Maier ist ziemlich selten daheim. Das liegt aber nicht allein daran, dass der „Herminator“ mit dem alpinen Weltcupzirkus durch die Lande tingelt. Vielmehr hat der Salzburger Ski-Hero ein zweites Zuhause – nur ein paar Kilometer entfernt von seinem Heimatort Flachau. Es ist ein unscheinbarer, wenn auch überdimensionaler Skikeller im Atomic-Werk in Altenmarkt, voll mit Regalen, auf denen Hunderte Skischuhe in Reih und Glied auf die entsprechenden Füße warten. Und Maiers Füße haben sich in dieser Rennsaison schon besonders oft dort aufgehalten. „Der Hermann hat diesen Winter schon gut 25 Paar Schuhe getestet“, verrät „sein“ Schuh-Servicemann Gerhard Neumayer, „da gehen brutal viele Arbeitsstunden drauf – pro Paar bis zu acht Stunden. Der Hermann ist eben ein besonders genauer Tüftler.“

Die Gold-Schmiede. Getüftelt wird in der Atomic-Zentrale in Altenmarkt aber nicht nur an den Schuhen der insgesamt 35 Weltcup-AthletInnen aus 14 Ländern, zu denen neben Maier weitere Top-Asse wie Benjamin Raich, Michael Walchhofer, Bode Miller, Daron Rahlves, Giorgio Rocca, Kalle Palander, Michaela Dorfmeister, Marlies Schild und Kathrin Zettel zählen. Seit fünf Jahren wird das geballte Know-how der Alpin-Schmiede aus dem Pongau – mittlerweile im finnischen Amer-Konzern aufgegangen – in einem eigenen Technic Center gebündelt. Hier werden sämtliche neuen Produkte entwickelt, getestet und zur Serienreife gebracht. Das sind einmal neben den rund 750.000 Paar „Normal“-Ski, die pro Saison verkauft werden, auch rund 20.000 Paar Rennski, darunter jene 2.500, die den Atomic-Fahrern im Weltcup gratis zur Verfügung stehen.

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