Kuriose Begründung für Verbleib bei der FPÖ: "Der Kärntner RFJ spricht deutsch!"

Bei BZÖ werden "ideologische Visionen" vermisst

Eine kuriose Begründung, warum man bei der FPÖ geblieben und nicht dem BZÖ beigetreten sei, lieferte - acht Monate nach der Gründung des BZÖ - jetzt der Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) in Kärnten. "Der RFJ spricht deutsch. Die FPÖ ist die einzige Partei Österreichs, die sich dazu voll bekennt", lautet einer der "10 Gründe, warum der RFJ bei den echten Freiheitlichen geblieben ist" und die jetzt den Medien übermittelt wurden.

Auch die weiteren Ursachen für den Verbleib bei der FPÖ lesen sich interessant. So heißt es unter Punkt 8: "Der RFJ hat bei der FPÖ auch in Notzeiten einen ehrlichen Helfer gefunden." Unter Punkt 9 erfährt man, dass die FPÖ dem RFJ "immer ehrlich begegnet" sei. Weiters wird dem BZÖ vorgeworfen, dass es Quereinsteiger in seinen Reihen habe, den RFJ "ignoriert" sowie "nicht-ideologische Visionen" hätte.

Sehr volksnah ist Punkt 4 der Begründung. "Der RFJ ist für den "Kleinen Mann" da. Er feiert nicht, wie das BZÖ, mit den Reichen und Schönen in VIP-Zelten." RFJ-Landesobmann Andreas Schafferer unterzeichnete die Aussendung, aus der man folgerichtig schließen müsste, dass man bei den anderen Parteien "nicht deutsch spricht". (apa/red)