Klage gegen McDonald's: Amerikanerin entdeckte Blut auf ihrer Pommes-Packung!

Verschmutzung erst nach Verzehr bemerkt 42-Jährige will jetzt mindestens 10.000 Dollar

Eine Amerikanerin hat McDonald's auf mindestens 10.000 Dollar (8.400 Euro) Schadenersatz verklagt, weil sie nach eigener Darstellung Pommes Frittes in einer mit Blut verschmierten Packung serviert bekommen hat. Die 42-Jährige erklärte, sie habe die Verschmutzung erst bemerkt, nachdem sie fast alle Pommes frites verspeist habe. Erst habe sie es nicht glauben können, und dann Angst bekommen, sagte Lora Davis, die das "Happy Meal" im November 2004 in Gastonia im US-Staat North Carolina an ihrem Schreibtisch verzehrte.

Ein Restaurantmanager habe sich auf ihren Anruf hin entschuldigt und erklärt, dass das Blut von einem Angestellten stamme, der sich eine Schnittwunde zugezogen habe. Später habe das Unternehmen sie darüber informiert, dass der Mann gefeuert worden sei. Die lokalen Gesundheitsbehörden erklärten, die Fast-Food-Filiale habe diese Darstellung des Vorfalls bestätigt. Die Behörden hätten McDonald's über Verhaltensmaßregeln informiert, seien aber nicht gegen das Restaurant vorgegangen, erklärte eine Sprecherin.

Davis berichtete, sie habe sich auf Infektionskrankheiten untersuchen lassen, und sei davon ausgegangen, dass McDonald's dies bezahle. Als sie monatelang nichts von dem Unternehmen hörte, reichte sie am 3. Februar Klage ein. Ihr Anwalt sagte, der Versuch einer außergerichtlichen Einigung sei bisher gescheitert. McDonald's wollte den Fall wegen des schwebenden Verfahrens nicht kommentieren. Davis sagte, sie habe nach dem Vorfall ein halbes Jahr nicht mehr außer Haus gegessen. "Ich werde krank, wenn ich daran denke", sagte sie. (apa/red)