Kates Oben-Ohne-Fotos von

Königshaus greift durch

Kate, William und die Queen können aufatmen: Nacktbilder wurden verboten

Catherine (C), the Duchess of Cambridge, © Bild: Getty Images/AFP

Wenn ein Königshaus seine royalen Finger im Spiel hat, entscheidet offensichtlich auch das Gericht schneller: Bezüglich der heimlich aufgenommenen Oben-Ohne-Fotos von Herzogin Kate wurde die Entscheidung zunächst noch vertagt. Heute ist jedoch bereits ein Verbot ausgesprochen worden.

Die Oben-Ohne-Fotos der britischen Herzogin Kate dürfen nicht weiter verbreitet werden. Ein Gericht in Nanterre bei Paris untersagte dem französischen Klatschmagazin "Closer" die Verwendung der Aufnahmen, wie die französische Tageszeitung "Le Figaro" auf ihrer Internetseite berichtete. Die Bilder erschienen allerdings nicht nur in "Closer", sondern sind inzwischen auch in Irland und Italien gedruckt worden. gezeigt. Damit dürfte auch die Drohung des italienischen Magazins "Chi" hinfällig sein, das die Veröffentlichung einer Sonderausgabe mit 26 Seiten Kate-Fotos ankündigte. Es sollen auch angebliche Sex-Fotos der beiden Royals existieren.

Prinz William und seine Frau Kate haben damit einen ersten juristischen Erfolg erzielt. Unabhängig davon wurden nach einer Anzeige der Royals am Dienstag auch Vorermittlungen für ein Strafverfahren eröffnet. Das britische Königshaus hatte in Nanterre bei Paris einen Strafantrag gegen unbekannt gestellt. Prinz William und seine Frau Kate ließen offen, ob die Staatsanwaltschaft gegen das Klatschmagazin "Closer" oder den Fotografen selbst vorgehen soll. Das Blatt hatte am Freitag Fotos der Herzogin von Cambridge beim Sonnenbad ohne Bikinioberteil in der Provence veröffentlicht.

Konsequenzen für irischen Chefredakteur

NIn der Zwischenzeit hat die Zeitung "Irish Daily Star" ihren Chefredakteur suspendiert. Das Unternehmen Independent Star, zu dem das Blatt gehört, teilte mit, gegen Michael O'Kane sei zudem eine interne Ermittlung eingeleitet worden. Die Zeitung hatte am Samstag einige der umstrittenen Bilder gedruckt, die zuvor in dem französischen Magazin "Closer" erschienen waren. Die Ausgabe mit den Bildern war indes nur in Irland erhältlich, nicht aber im Vereinigten Königreich.

Scheinbar sorglos auf Pazifikinsel Tuvalu

Fernab von allem Ärger über die Oben-Ohne-Fotos von Prinz Williams Frau Kate ist dem royalen Paar ein begeisterter Empfang auf der Pazifikinsel Tuvalu bereitet worden. Nach ihrer Ankunft mit einem Privatjet wurden die beiden am Dienstag von Einwohnern auf einem überdachten Thron zum Parlamentsgebäude getragen, wo Generalgouverneur Iakoba Taeia Italeli und Regierungschef Willy Telavi sie willkommen hießen. Rund die Hälfte der 10.500 Inselbewohner war auf den Beinen, um Kate und William zu bejubeln.

Den ganzen Tag lang trafen Monarchiefans mit Booten von abgelegenen Inseln in der Hauptstadt Funafuti ein, die sich für die Visite herausgeputzt hatte. Kate und William sollten nach dem Vorbild von Queen Elizabeth II., die 1982 den Inselstaat besucht hatte, zunächst jeder eine Kokospalme pflanzen. Anschließend war der Besuch einer Schule geplant, wo das Paar am Spiel "te ano" teilnehmen sollte, einer örtlichen Variante des Volleyballs. Auf dem Programm standen am Abend zudem ein traditionelles Kanurennen sowie die Vorführung von Traditionen wie Weberei, dem Herstellen von Fischernetzen und Girlanden sowie Kochkünste.


Die Visite auf Tuvalu, einem der kleinsten Staaten der Welt, bildet den Abschluss einer neuntägigen Asien-Pazifik-Reise aus Anlass des diamantenen Thronjubiläums der Queen.

Kommentare

Ich finde Fotos dieser Art auch nicht ok und auch nicht interessant. Aber was ärgerlich ist, ist diese 2-Klassen Behandlung. Wenn Sissi Maier klagt, dauert das sehr viel länger. Nicht dass das was Neues wäre aber es ärgert mich immer wieder.

Die photos werden aber durch Internet von Facebook, twitter weiter verbreiten koennen.

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