Karl Moik: ,Meine Zeit ist vorbei‘

,Die großen Künstler sind alle weggestorben – ich will nimmer.‘

Karl Moik: ,Meine Zeit ist vorbei‘

Das erste große Interview nach dem Breakdown – die Tragödie eines Komödianten: seine schwersten Stunden, sein Schmerz über den ORF-Rausschmiss. Moiks Schicksal: Nelson Mandela hielt ihn für ,einen der größten Musik-Botschafter‘ – der ORF nicht …

Ausgeschunkelt, Scheinwerfer ab. Nach der rustikalen Kulisse das sterile Weiß. Die metallen piepsenden Armaturen, die Kanülen, die Intensivstation. Ausgeschunkelt, Scheinwerfer ab. Gottlob nicht für immer …

Unmittelbar nach seinem großen „Silvesterstadl“, seinem großen Showdown nach fast 25 Jahren als Mastermind und Moderator des „Musikantenstadls“, musste Karl Moik mit Blaulicht in die Neurologie des Klagenfurter Lan-deskrankenhauses eingeliefert werden.

Eine mörderische Melange aus Stress und Abschiedsschmerz wäre dem 67-Jährigen um ein Haar zum Verhängnis geworden. Erst vermuteten die Mediziner, Moik, der erst vor zwei Jahren nach einem schweren Infarkt stundenlang am offenen Herzen operiert worden war, hätte einen Schlaganfall erlitten. Endgültige Diagnose: Gehirnblutung!

Diesen Montag schließlich konnte der Rekonvaleszent wieder in häusliche Pflege entlassen werden. NEWS gab er das erste große Interview nach seinem Zusammenbruch.

NEWS: Herr Moik, wenn man krank im Bett liegt, hat man Zeit zu sinnieren. Was waren Ihre größten Erfolge?
Moik: Ach, da waren so viele Höhepunkte – wir waren mit dem „Stadl“ in Südafrika, in China und bei Micky Maus.
NEWS: Ihr Treffen mit Nelson Mandela und Ihre Grußadresse „Say baba to your people!“ hat Kultstatus …
Moik: Mandela ist mir entgegengekommen – ein Gesicht wie aus Pergamentpapier! Er hat die Arme ausgebreitet und gesagt, dass er stolz ist, einen der größten musikalischen Botschafter der Welt kennen zu lernen. Als seine Ordonanzen gedeutet haben, dass Schluss ist, habe ich noch ein bisserl überzogen und ihm eine Sachertorte überreicht. Das sind Erlebnisse, die mir keiner nehmen kann, dafür brauchen andere fünf Leben.

Das ganze Interview lesen Sie im neuen NEWS