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Karl-Heinz Grasser mit Klage gegen Brettspiel endgültig gescheitert

OGH verwarf Berufung

Der frühere Finanzminister Karl-Heinz Grasser ist mit einer Klage gegen die Betreiber eines Brettspiels namens "KHG" (steht für "Korrupte haben Geld") endgültig gescheitert. Der Oberste Gerichtshof hat eine Berufung Grassers dagegen verworfen, berichtet die Tageszeitung "Die Presse" in ihrer Freitagsausgabe.

Das Spiel widmet sich dem Bericht zufolge in humorvoll-satirischer Weise österreichischen Korruptionsfällen. Das Höchstgericht betonte laut "Presse", dass in der Causa der Persönlichkeitsschutz Grassers auf der einen und die Meinungsäußerungs- und Kunstfreiheit auf der anderen Seite abzuwägen sei. Grasser könne als Person des öffentlichen Lebens auch nicht den selben Schutz des Privatlebens erwarten wie andere. In der Erstinstanz war Grasser im Juni abgeblitzt.

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