Karawanken von

Tunnel blockiert

Frächter protestieren auf slowenischer Seite bis ca. 15 Uhr

Karawanken - Tunnel blockiert © Bild: APA/Eggenberger

Der Karawankentunnel wird heute ab 8.00 Uhr wegen der Protestsperre slowenischer Frächter blockiert werden. Die Blockade werde bis 15.00 Uhr dauern, kündigte Frächter-Vertreter Andrej Klobasa im slowenischen Fernsehen an. Sollte die Polizei sie daran hindern, werde ganz Slowenien blockiert werden, lautete die Drohung.

Die LKW-Fahrer wollen zuvor noch selbst versuchen mit österreichischen Behörden eine Lösung für das für sie umstrittene ausgeweitete Fahrverbot zu finden, sagte Klobasa.

Die zwischen dem slowenischen Verkehrsministerium und der Asfinag getroffene Lösung sei für sie "unbefriedigend". Verkehrsminister Patrick Vlacic appellierte unterdessen an die Vernunft rief die Frächter zur Widerrufung der Blockade an. Der Vereinbarung zufolge dürften auch während des Zusatzverbots Lkw mit leicht verderblicher Ware und Lebendtransporte den Tunnel passieren.

Würde die Blockade offiziell widerrufen, würde die Asfinag jenen Lkw über 7,5 Tonnen, die nicht durch den Tunnel fahren, die Mautmehrkosten für die Umleitungsstrecken zu refundieren. Diese würden laut TV Slovenija rund 60 Euro pro Fahrzeug betragen. Für die Frächter ist dieses Angebot unakzeptabel. Sie behaupten mit der Umleitung über Spielfeld insgesamt 200 Euro zusätzliche Kosten zu haben.

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