Kärnten von

Rücktritte in der ÖVP-Kärnten

Landesrat Rumpold, Klubobmann Tauschitz und Geschäftsführer Goritschnig gehen

Kärnten - Rücktritte in der ÖVP-Kärnten © Bild: APA/Eggenberger

Nächster Paukenschlag in der Kärntner ÖVP: Der erst seit Jänner im Amt befindliche Landesrat Achill Rumpold, Klubobmann Stephan Tauschitz und Landesgeschäftsführer Thomas Goritschnig treten zurück. Das gab die ÖVP nach einer Krisensitzung im ÖVP-Landtagsklub bekannt. Wer dem Trio nachfolgen wird, war vorerst nicht bekannt.

ÖVP-Chef Obernosterer erklärt in einer Stellungnahme nach der Vorstandssitzung, er werde Achill Rumpold nicht als Landesrat nachfolgen. Die Erneuerung der Partei koste derartig viel Kraft, dass beide Funktionen nicht von einer Person ausgefüllt werden können. Die Nachfolgefrage für Rumpold werde ebenso wie jene des scheidenden Landesgeschäftsführers Thomas Goritschnig bis Ende August geklärt. Die Namen "habe ich ganz klar im Kopf, werde sie heute aber nicht sagen".

Als Grund für die Personalrochaden nannte Obernosterer, die Erneuerung der Partei brauche "natürlich auch neue Gesichter". Er habe mit den dreien gesprochen und sie hätten sich bereiterklärt, seinem Wunsch nachzukommen. "Ich habe großen Respekt für die drei, sie sind nicht in Affären verwickelt, müssen nicht zu Einvernahmen und sind trotzdem zurückgetreten." Das sei nicht in allen Parteien so. Rumpold erklärte, er werde weiterhin für die Partei tätig sein. Auf die Frage, in welcher Funktion, sagte er: "Wo die Partei mich haben will."

Rasche Neuwahlen
Obernosterer bekräftigte auch erneut, dass die ÖVP für möglichst rasche Neuwahlen eintrete. Daran habe sich nichts geändert. Man werde auch wie angekündigt Anträge zur Wahlkampfkostenbegrenzung und der Abschaffung des Proporzes sowie für eine Stärkung der Rechte des Landtages einbringen.

Auch der scheidende Klubchef Stephan Tauschitz bekräftigte, er habe dem Wunsch des Parteiobmannes entsprochen. Obernosterer wolle sich sein Team suchen, er versuche, sein Image der Partei neu zu prägen, und er werde ihm gerne dabei behilflich sein.

Kommentare

Die Korruption hat sich eingeschlichen ,keine Moral mehr haben die meisten Funktionäre , jeder schaut nur mehr auf den eigenen Sack ! Das fängt doch schon in den Gemeinden an .

Wann tritt KUSCH zurück? Wann tritt KUSCH zurück? Wie sich jetzt herausstellte, hat auch er das 6 Mio Honorar für Birnbacher gegen die begründeten Einwände kompetenter Personen als gerechtfertigt akzeptiert. Was nicht wundert, wenn man davon eine saftige Parteispende abzwacken wollte. Der scharfzüngige Kabarettist Thomas Maurer sagte in erfrischender Form:
" schließlich blödeln die auch mit meinem Geld. Und das könnte man sinnvoller verwenden, als irgendwelche Kärntner Zwergoligarchen in Brot zu halten" (SN 3. August, S.3).

Laleidama melden

der Gabriel aus dem Lesachtal hat zumindest die Martinz Buberl - Partie abmontiert...der Tauschitz z.b. verteidigte das Birni Honorar gegenüber der Frau Schaunig mit der Aufforderung Lernen s Rechnen.....im UA war er ursprünglich Vorsitzender und dort bekannt als Zudecker....passt eh alles....

Sensor melden

Re: der Gabriel aus dem Lesachtal Ja, das war schon dringend notwendig!

auwehäfn

die schwarze nacht für kärnten ! kommen wieder neue braune steigbügelhalter nach ?bei der säuberung wird wohl der bischof schwarz durch pater braun ersetzt werden !

canaria melden

aw Kärnten darf normal keine Fahne mehr tragen eine schande für Österreich ich glaube die Kärntner sind alle unter Drogen sonst kann man das nicht mehr verstehen Uwe Scheuch ist lange nicht weg sowie Haider bin weg aber wider hier!!
Warum sind die Scheuchs so groß können die Kärntner ohne Scheuche nicht auf die Toilette gehen Armes Land!!!

Egon Goadngschirrl melden

Re: aw Sie sind wohl eher nicht unter Drogen und schlecht vom Arzt eingestellt. Leider. Sollten mehr Knastern im Ländle und weniger Freistaats-Souverän-Gedankengut pflegen.

Elitäre vernetzte und familäre Landesführungen werden immer irgendwann straucheln. Im großen Weltgeschehen wie im kleinen Kärnten.

Sensor melden

Re: aw das hängt damit zusammen, dass sie Haider- Lehrbuben waren und sich dann so wie er als Eigentümer des Landes Kärnten fühlten. Nun kommen die Schandtaten, die zur wahnsinnigen Verschuldung und zur Degeneration der politischen Kultur geführt haben ans Tageslicht. Wichtig ist, dass alle Schmarotzer aller Parteien von der politischen Bühne ehestens verschwinden.

Seite 1 von 1