Jetzt spricht Dieter Bohlen: Anrufer bekommen Geld nach DSDS-Skandal zurück

Was der Pop-Titan zu den schweren Vorwürfen sagt Wurde Finale wegen 'Wetten, dass..?' verschoben?

So etwas hat es bei "Deutschland sucht den Superstar" noch nie gegeben. Die Endziffern der Telefonnummern für die DSDS-Kandidaten wurden falsch eingeblendet und falsch angesagt, daraufhin wurde entschieden, dass keiner der Sänger gehen muss. Somit verschiebt sich auch das Finale um eine Woche. Was sagt Dieter Bohlen denn zu diesem Skandal?

Im Interview mit der "Bild" meint der Pop-Titan, dass es die richtige Entscheidung war: "Es gab für mich keinen anderen Weg. Die Votings bei ‚DSDS‘ sind mir heilig. Sie sind immer korrekt. Dieses Mal ist ein Fehler passiert und den mussten wir aus der Welt schaffen. Die Zuschauer konnten das ja nicht sehen, aber ich habe unten schon gerufen: ‚Marco, Marco ( Moderator Schreyl, Anm. d. Red. ), du liest falsche Zahlen vor!‘ Da war mein Mikrofon aber nicht geöffnet. Mir ist es als Erstem aufgefallen, mehr konnte ich nicht tun."

Das Voting weiter laufen zu lassen, wäre für Bohlen also nicht richtig gewesen. "Zazou Mall oder Marco Angelini hätten Stimmen von dem anderen bekommen. Und das wäre zu 1000 Prozent passiert." Nun steht auch noch der Vorwurf der Abzocke im Raum, denn die Anrufe kosten ja Geld. "Das ist abwegig und salopp gesagt Quatsch. Ich habe mit diesen Dingen nichts zu tun. Ich habe noch nie einen Cent von den Anrufen bekommen! Egal ob eine Million anrufen, oder eine Milliarde. Ich bekomme mein Geld einzig und allein weil ich in der Jury sitze", so Bohlen zu den Vorwürfen.

"Die Anrufer bekommen ihr Geld zurück. Das ist eine absolut richtige Entscheidung - schnell und unkompliziert. Fairer kann man sich den Anrufern gegenüber nicht verhalten. Ich hoffe, dass damit nun auch die Kritik verstummt." Aber auch noch ein anderer Verdacht steht ihm Raum, nämlich dass das Finale verschoben wurde, um "Wetten, dass..?" aus dem Weg zu gehen: "Auf keinen Fall. Ich habe mich auf die Duelle mit Thomas Gottschalk immer gefreut und bin sogar traurig, dass es diese in der Form bald nicht mehr gibt. Wer mich kennt weiß, ich gehe keinem gutem Wettstreit aus dem Weg. Ich liebe das."

(red)