Jenny Elvers-Elbertzhagen von

Große Alkohol-Beichte

Mit Frauke Ludowig spricht sie über ihre schlimme Sucht und den höllischen Entzug

Jenny Elvers-Elbertzhagen bei ihrer großen Alkoholbeichte mit Frauke Ludowig © Bild: RTL/Morris Mac Matzen

Im RTL-Special "Die Alkoholbeichte! Jenny Elvers - die ungeschminkte Wahrheit" spricht Jenny Elvers-Elbertzhagen mit Moderatorin Frauke Ludowig ganz offen über ihren harten Kampf gegen die Alkoholsucht. Die Schauspielerin hatte sich nach einem sturzbetrunkenen Auftritt in der NDR-Talkshow "Das!" nicht ganz freiwillig in die Betty-Ford-Entzugsklinik begeben. Gezwungen wurde sie dazu quasi von ihrem Ehemann Götz Elbertzhagen, der nur noch einen Ausweg sah und Jenny drohte, sie zusammen mit ihrem Sohn Paul zu verlassen, sollte sie sich nicht helfen lassen.

"Ich musste jeden Tag trinken, um den Pegel zu halten, ich hab zum Schluss Komasaufen gemacht", spricht Jenny Elvers-Elbertzhagen ganz offen über ihre Alkoholsucht, die sie lange Zeit zunächst selbst nicht wahrhaben wollte und dann vor ihren Mitmenschen verheimlichte. "Wenn ich so weitergemacht hätte, dann wären es noch sechs bis acht Wochen gewesen - so viel haben mir die Ärzte gegeben", so die Schauspielerin weiter, die gesteht, schon morgens Sekt, tagsüber Wein und abends schließlich Wodka getrunken zu haben. Und das alles flaschenweise.

Götz Elbertzhagen zwingt Frau zum Entzug

Nach ihrem Lall-Auftritt in der NDR-Talkshow "Das!" zwang sie ihr Ehemann Götz Elbertzhagen förmlich dazu, sofort zurück nach Hause zu kommen und einen Entzug zu machen. Den ersten Heimflug "versäumte" Jenny jedoch. "Wenn du den nächsten Flug auch noch verpasst, dann wechsle ich noch heute das Schloss aus. Du kommst dann nicht mehr nach Hause. Und dann werde ich dir auch Paul nehmen", drohte er seiner Ehefrau. Jenny selbst wollte die Ernsthaftigkeit der Situation damals noch nicht wahr haben und genehmigte sich direkt vor dem Einchecken in die Betty-Ford-Klinik in Bad Brückenau noch eine Flasche Sekt auf Ex.

Der körperliche Entzug stelle sich für Jenny Elvers-Elbertzhagen als echter Horror dar. "Ich hatte ganz starke Schmerzen in den Beinen, in den Armen. Mir war schlecht. Mir tat der ganze Körper weh. Ich habe gezittert und Schüttelfrost gehabt", schildert die Schauspielerin im Gespräch mit Frauke Ludowig, die die Familie über mehrere Wochen hinweg begleiten durfte.

Seit dem Entzug hat Jenny laut eigener Aussage keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt. Geheilt ist sie dennoch noch lange nicht, die Sucht ist immer präsent. In Hotelzimmern lässt die ehemalige "Heidekönigin" als Erstes die Minibar ausräumen, den heimischen Weinkeller hat Ehemann Götz mit einem Schloss versehen, für das sie keinen Schlüssel besitzt. In der Küche hingegen steht eine Flasche Cognac, die Jenny als "Mahnmal" sieht.

Depressionen und Luder-Image treiben sie in Sucht

Während ihres Entzugs versuchte Jenny Elvers-Elbertzhagen auch die Ursachen für ihre Suchterkrankung zu erforschen. Depressionen und der ständige Kampf gegen ihr Luder-Image haben sie in die Alkoholsucht getrieben. "Wenn es mir morgens schlecht ging, habe ich mir eine Flasche Sekt aufs Zimmer bestellt - aber mit zwei Gläsern, mit einem zweiten Frühstück. Ich habe dann im Bad die Dusche angemacht und gerufen: 'Schatz, das Frühstück ist da''", erklärt Jenny ganz offen.

Kraft schöpft Jenny vor allem aus ihrer Liebe zu ihrem elfjährigen Sohn Paul, der aus einer Kurzzeitbeziehung mit Ex-"Big Brother"-Kandidat Alex Jolig stammt. "Er will seine gesunde Mutti wiederhaben und keine Trinkerin", so Jenny. Das Verhältnis zu ihrem Ehemann Götz hingegen ist deutlich getrübt. "So eine Krankheit verlangt dem Partner mehr ab, als ihm zugemutet werden dürfte. Wie das alles weitergeht, weiß ich nicht genau", gibt sich Jenny skeptisch. Dennoch nimmt das Ehepaar seine zweite Chance ernst und versucht einen Neuanfang. Eine Trennung steht zumindest im Moment nicht zur Debatte, denn Götz Elbertzhagen steht hinter seiner suchtkranken Frau.

Jenny: "Ich bin eine Kämpferin"

Jenny Elvers-Elbertzhagen weiß, dass noch eine schwere Zeit vor ihr liegt, doch sie blickt dennoch erhobenen Hauptes nach vorne. "Der Alkohol hat mich in die Knie gezwungen, aber er hat mir nicht meine Würde genommen. Ich bin eine Kämpferin", erkärt Jenny. Wir wünschen ihr viel Glück beim wohl schwersten Kampf ihres Lebens.

Kommentare

mfp7764 melden

Und wenn bitte intressiert das ? ob sich die alte zu tode säuft oder nicht is doch egal,denn es gibt sicher wichtigere dinge im leben als die alktussi.is der erfolg zu viel für sie is sie zu schwach -ganz einfach.

thenexturigeller melden

na bravo, das ist ja wirklich ein ganz tolle einstellung... wie kann man nur so etwas von sich geben?!? guter tipp: wenns nicht interessiert dann einfach nicht anschauen bzw. lesen aber bitte keinen solchen blösinn von sich geben. hoffentlich geraten sie nie eine situation für die sie "zu schwach" sind...

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