Die Isle of Wight war der absolute Lieblingsort von Victoria, ihres Zeichens Ururgroßmutter der jetzigen Queen Elisabeth II. Der idyllische Strand vor ihrem Landsitz, dem Osbourne-House, wurde nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Highlight stellt ohne Frage die originale "Bade-Maschine" der Queen dar.
Als Victorias Mann Albert im Jahre 1861 starb, zog sich die damalige Königin von Großbritannien auf ihren Landsitz in in East Cowes zurück, wo sie 1901 in den Armen ihres Enkels Kaiser Wilhelm II. starb. Hier verbrachte sie glückliche Zeiten mit ihrer Familie und genoss den herrlichen Meeresblick, während ihre neun Kinder im Garten herumtollten.
Am Strand beim Osbourne House lernte u.a. König Edward VII schwimmen und die Queen selbst zog hier regelmäßig ihre Längen. In einer hölzernen "Bade-Maschine", die nun zur Besichtigung am Osbourne Bay steht, zog sich Victoria um und ließ ihr königliches Becken über eine Rampe ins Wasser gleiten. Sogar ein Plumpsklo und eine Veranda waren eingebaut.
Zehn Jahre vor seinem Tod stellte Albert den Bau des Landsitzes fertig. Er designte das Osbourne-Anwesen ganz im italienischen Stil - zum Haus gehören neben mehreren hundert Hektar Land noch einige weitere Häuser wie das Bladon Manor. Im Park wurde als Spielhaus für die Kinder ein Schweizer Berghaus, das Swiss Cottage, gebaut.
