Iran und Uran: Allahs Brandstifter

Irans Präsident genießt es, den Atomstreit mit der westlichen Welt täglich neu anzuheizen.

Iran und Uran: Allahs Brandstifter

Irans Präsident Ahmadinejad provoziert die restliche Welt mit Atomplänen und wilden Hasstiraden gegen Israel. Riskiert er einen Krieg?

Um Mahmoud Ahmadinejad zu verstehen, genügt es nicht, Farsi zu lernen. Der Präsident des Irans lebt in einem sorgfältig abgeschotteten Universum, bestimmt vom islamisch-schiitischen Iran. Und darin sind auch Wunder eine Realität. „Ein Mitglied unserer Delegation erzählte mir, dass mich ein grünes, strahlendes Licht umgeben hatte, als ich die Worte ‚Im Namen Gottes‘ aussprach. Ich fühlte es selbst: Die Atmosphäre um mich hatte sich verändert. 28 Minuten lang starrten die Führer der Welt auf mich, ohne mit den Augen zu zucken“, berichtete er nach seiner Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York, vergangenen Herbst.

Präsident im Armenrock. Schlecht rasiert, im offenen Hemd ohne Krawatte und mit unverdünntem Islamistenpopulismus auf der Zunge trat der 50-Jährige im Juni vergangenen Jahres ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit. Der promovierte Techniker hat seine Herkunft zum politischen Programm umfunktioniert. Und so überrascht der Sohn eines einfachen Schmieds aus dem Armenviertel Teherans in regelmäßigen Schock-Intervallen die gesamte Welt: mit göttlichen Visionen, vor allem mit seinem wilden Kampfgeist für das Atomprogramm des Irans. Unbeirrbar hält er am Konfrontationskurs fest – auch angesichts der Gefahr einer militärischen Intervention.

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