Im Schlaf überrascht: 65-jährige Frau starb bei Feuer in ihrer Wohnung in Saalfelden

Nachbarin roch Brand - Jede Hilfe kam jedoch zu spät PLUS: Christbaumbrände in Salzburg und Graz-Land

Bei einem Wohnungsbrand in Saalfelden in Salzburg ist in der Nacht auf Samstag eine 65-jährige Frau ums Leben gekommen. Eine Nachbarin wurde gegen 3.00 Uhr früh auf den Brandgeruch aufmerksam und verständigte sofort die Feuerwehr. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Brandursache ist laut Sicherheitsdirektion Salzburg derzeit noch unklar, Ermittlungen laufen.

Noch bevor die Feuerwehr eintraf, öffnete die Nachbarin die unversperrte Wohnungstür und hörte Hilferufe aus der Küche. Auf Grund der starken Rauchentwicklung konnte sie jedoch nicht zu der 65-jährigen Frau vordringen. Das Opfer wurde von der Feuerwehr geborgen, Reanimationsversuche des Notarztes schlugen jedoch fehl. Die Nachbarin erlitt eine Rauchgasvergiftung.

Graz: Christbaumkerzen lösten Feuer aus - Hund starb
Christbaumkerzen haben Freitagabend im Bezirk Graz-Umgebung ein Feuer in einem Wohnhaus ausgelöst. Nach Angaben der Polizei konnte der Enkel seine 52 Jahre alte Großmutter rechtzeitig ins Freie retten. Der Schäferhund hatte weniger Glück - für ihn kam jede Hilfe zu spät. Das Tier erlitt eine tödliche Rauchgasvergiftung. Die Höhe des Sachschadens konnte vorerst nicht beziffert werden.

In den frühen Abendstunden hatte die 52 Jahre alte Aurelia N. im Wintergarten ihres Anwesens in Kumberg die Christbaumkerzen angezündet. Dabei geriet der Baum in Brand. Das Feuer griff sofort auf die Holz-Glas-Konstruktion des Wintergartens über. Der im Haus anwesende Enkel der Frau, der 33-jährige Alexander N., hörte die Hilfeschreie seiner Großmutter und brachte sie ins Freie.

Den zu Hilfe eilenden Nachbarn gelang es, den Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehr einzudämmen. Der Schäferhund der Frau zog sich bei dem Feuer tödliche Verletzungen zu - er erlag einer Rauchgasvergiftung. Die Pensionistin selbst blieb unverletzt.

Christbaumbrand in Salzburg: Vater und Kind verletzt
Beim Brand eines Christbaumes wurden am Freitagabend in der Stadt Salzburg ein 43-jähriger Mann und seine zweijährige Tochter verletzt. Während der Löscharbeiten erlitt dann ein Feuerwehrmann einen Herzstillstand. Er konnte reanimiert werden, sein Zustand war aber kritisch, teilte die Polizei in einer Aussendung mit.

Der vermutlich völlig ausgetrocknete Baum hatte gegen 20.00 Uhr explosionsartig zu brennen begonnen, als der Vater mit dem Kleinkind eine Wunderkerze anzündete. Durch Splitter von zerspringenden Kugeln wurden die beiden verletzt, sie flohen aus der Wohnung. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen, die Wohnung wurde dennoch total beschädigt. Die beiden Verletzten sowie der Feuerwehrmann wurden ins Spital eingeliefert.(apa/red)