Im Dezember Tiefstand bei Frühpensionen: Mit 139.842 niedrigster Wert seit elf Jahren

Frauenpension nur 59 Prozent der Männerpension

Im Dezember Tiefstand bei Frühpensionen: Mit 139.842 niedrigster Wert seit elf Jahren

Die Zahl der Frühpensionen hat im Dezember 2005 den niedrigsten Wert seit genau elf Jahren erreicht. Nach den jüngsten Zahlen des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger sank die Zahl der vorzeitigen Alterspensionen Ende des Vorjahres auf 139.842. Zuletzt waren es im Dezember 1994 mit 139.046 etwas weniger gewesen. Den bisherigen Höchststand an Frühpensionen hatte es im Oktober 2000 mit 241.361 gegeben, seither sind sie um 101.519 oder 42 Prozent gesunken.

Ebenfalls zurückgegangen, allerdings nur leicht, ist im Dezember 2005 die Gesamtzahl aller Pensionen. Sie belief sich zuletzt auf 2,069.304. Dagegen setzte sich der steigende Trend bei den Invaliditätspensionen fort. Sie erreichten im Vormonat mit 418.693 einen neuerlichen Rekordwert.

Die durchschnittliche Pensionshöhe hatte Ende 2005 - für alle Pensionsarten - 820 Euro betragen. Für Männer lag der Durchschnittswert bei 1.096 Euro, für Frauen bei 647 Euro. Das heißt, die Höhe der Frauenpension betrug nur 59 Prozent von jener der Männerpension.
(apa/red)