Illegales Fernsehen: Laut ORF sehen nur mehr vier Prozent der Österreicher schwarz!

68.750 zusätzliche Haushalte im Vorjahr registriert

Mit Jahresende 2005 gab es knapp 3,25 Millionen registrierte ORF-Kunden. Das bedeutet gegenüber 2004 eine Zunahme um 68.750 Haushalte. Die Schwarzseherquote in Österreich liege bei nur vier Prozent, der europaweite Durchschnitt betrage sieben Prozent. Das teilte der ORF am Freitag in einer Aussendung mit.

Für die Einhebung der ORF-Gebühren ist die GIS Gebühren Info Service GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des ORF, zuständig. Insgesamt verzeichnete die GIS 2005 ein Transaktionsvolumen von 644 Millionen Euro und realisierte damit für die Anspruchsberechtigten - 66 Prozent ORF, 34 Prozent Bund und Länder - einen Mehrertrag von rund zehn Millionen Euro. Der Umsatz betrug 2005 34 Millionen Euro. Die GIS beschäftigt 193 Mitarbeiter sowie 125 freiberufliche Außendienstmitarbeiter und ist mit Service-Center in Wien, Graz, Klagenfurt, Linz und Innsbruck vertreten.

Alexander Wrabetz, Kaufmännischer Direktor des ORF: "Das Ergebnis beweist, dass die Entscheidung des ORF, das Rundfunk-Gebührenmanagement aktiv zu übernehmen, richtig war. Seit Anfang 2000 ist es der GIS gelungen, durch kontinuierliche und hervorragende Arbeit die Zahl der zahlenden Rundfunkteilnehmer - TV und Radio - um mehr als 14 Prozent zu steigern."

Die Zahl der gebührenbefreiten Haushalte blieb laut ORF im abgelaufenen Jahr fast unverändert. Waren im Jahr 2004 335.479 Haushalte von der Zahlung der Rundfunkgebühren befreit, so stieg die Zahl geringfügig auf 336.244 Haushalte an.

(apa)