In einem Interview mit der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS spricht Christian Hirtzberger, der Bruder des Gift-Opfers durch eine Mon-Chéri-Praline, über dessen langsame Genesung. Demnach reagiere Hannes Hirtzberger, der Bürgermeister von Spitz an der Donau, bereits auf die Anwesenheit seiner Verwandten, die sich den ganzen Tag über den Platz am Bett der St. Pöltener Klinik, wo der Patient liegt, teilen. Der Bruder: "Es sind kleine Fortschritte vorhanden, was die Bewegungsfähigkeit anlangt. Das ist definitiv. Aber man wird bescheiden."
Fest steht mittlerweile, dass Hannes Hirtzberger wohl nicht an dem Prozess gegen den mutmaßlichen Täter, Helmut Osberger, teilnehmen wird können. Christian Hirtzberger im NEWS-Interview: "Die Ärzte haben uns erklärt, dass es ein großes Zeitfenster gibt, bis der Zustand meines Bruders als mehr oder weniger endgültig festgemacht werden kann. Das kann noch Monate dauern."
Neue Untersuchungen haben nun auch ergeben, dass Hirtzberger mit einer Überdosis von 700 Milligramm Strychnin getötet hätte werden sollen. Laut Toxikologen ist sein Überleben schon allein deshalb erstaunlich, weil bereits eine Dosis von 30 "tödlich sein" kann.
Rachegefühle gegen den mutmaßlichen Attentäter hegt Hirtzberger trotzdem keine: "Jemand, der so etwas tut, überschreitet eine Grenze, die außerhalb des Normalen liegt." Nachsatz. "Wo solch ein Narr beheimatet ist, ist Zufall."
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