Österreich ist der Hitze-Hotspot Europas. "Heißere Orte gibt es nicht viele", so die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Im spanischen Valencia hat es knapp über 40 Grad, marginal heißer ist es auch noch in Griechenland. "Wir zählen grundsätzlich zu den heißesten Gebieten Europas", so der Wetter-Experte. Für den späten Sonntagnachmittag und den Abend werden Gewitter erwartet, Abkühlung bringen diese aber dennoch nicht.
Am Sonntag wurden um 16.30 Uhr in Bad Deutsch-Altenburg (NÖ) 37,0 Grad gemessen, in Andau im Burgenland hatte es 36,8 Grad und in Hohenau (NÖ) 36,6.
Sturmböen und Hagel sind möglich
"Derzeit haben wir eine Luftmassengrenze über Deutschland liegen", sagte der Meteorologe. Dort entluden sich heftige Gewitter und Unwetter. Diese werden am ehesten in den Westen Österreichs weiterziehen. Von heftigen Regengüssen und Unwettern könnten am wahrscheinlichsten Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Oberösterreich betroffen sein. Das große Fragezeichen sei derzeit, ob die Gewitter bis ins östliche Flachland ziehen und auch Wien erreichen. "Die Luftmassen sind sehr energiereich", hieß es von Seiten der ZAMG. Die Gewitter werden sehr heftig ausfallen - Unwetter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel sind möglich.
Der heißeste Juni-Tag aller Zeiten ging am Samstag mit Rekordwerten von 37,7 Grad in der Wiener Innenstadt und in Bad Deutsch-Altenburg in Niederösterreich zu Ende. Abkühlung gab es in der Nacht auf Sonntag nicht wirklich. In Bad Deutsch-Altenburg wurde der Tiefstwert von 25,6 Grad gemessen, in der Wiener Innenstadt hatte es in der Nacht 24,6 Grad. Tropisch warm blieb es auch in Gänserndorf mit 24,4 Grad und in Gumpoldskirchen (beide NÖ) mit 23,9 Grad. "Kühl" war es hingegen in der Nacht auf Sonntag in Wiener Neustadt mit 20 Grad. Waidhofen an der Ybbs hatte 20,1, ebenso Weiz, Mondsee und Langenlois.

