Handgemenge im Wald: Jäger attackierte Rentnerin und bedrohte sie mit der Pistole

Frau soll mit ihrem Hund die Rehe erschreckt haben Familienstreitigkeiten als möglicher Hintergrund

Ein 70-jähriger Jäger aus dem Bezirk Freistadt soll eine 60-jährige Pensionistin attackiert und mit einer Pistole bedroht haben. Der Mann warf der Frau vor, ihr Hund erschrecke die Rehe. Bei einem Handgemenge wurden beide verletzt.

Die 60-Jährige führte ihren Hund Gassi, als es zu dem Zwischenfall kam. Der 70-Jährige fuhr mit seinem Auto vorbei und beschuldigte die Frau, dass sie mit ihrem Hund bei der Wildfütterung gewesen sei und die Rehe erschreckt habe, berichtet die "Kronenzeitung".

Die Pensionistin gab an, der Jäger habe sie danach gewürgt und mit einer Pistole bedroht und gesagt, er bringe sie und ihren Hund um. Bei einem darauf folgenden Handgemenge soll dem 70-Jährigen die Waffe aus der Hand gefallen sein, außerdem erlitten beide Kratzverletzungen und leichte Prellungen. Die Frau zeigte den Jäger an und übergab den Polizisten die Waffe. Laut Polizei muss aber nicht nur der Waidmann sondern auch die 60-Jährige mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen.

Die beiden Beteiligten seien sehr nahe verwandt, sagte abschließend ein Polizist im APA-Gespräch, man vermute hinter der Tat Streitigkeiten innerhalb der Familie. (apa/red)