Große Pläne bei bauMax: Umsatz soll
binnen fünf Jahren verdoppelt werden

Steigerung von 1,1 Milliarden auf 2 Mrd. Euro geplant Expansion in Osteuropa wird weiter vorangetrieben

Die Klosterneuburger Bauhandelskette bauMax hegt ehrgeizige Expansionspläne: Bis 2010 will Firmenchef Martin Essl den Umsatz der Unternehmensgruppe von derzeit 1,1 Milliarden auf 2 Mrd. Euro hochschrauben.

Im abgelaufenen Jahr 2005 hat der Baumarktbetreiber ein Umsatzplus von 5,1 Prozent erzielt. Die Umsätze in den 68 österreichischen bauMax-Märkten wuchsen 2005 nur moderat um 3,4 Prozent auf 550 Mio. Euro.

"Die Rahmenbedingungen waren alles andere als erfreulich", sagte Essl zum Inlandsgeschäft. Er machte vor allem die schwächelnde Konjunktur und hohe Energiepreise als Schuldige aus.

Große Zuwächse erzielte die Heimwerkermarktkette allerdings in den Standorten in Zentral- und Osteuropa. Die Umsätze in der Slowakei (plus 6 Prozent), Ungarn (plus 12 Prozent), Slowenien (plus 9 Prozent), Kroatien (plus 16 Prozent) und Tschechien (plus 3 Prozent) machten 2005 bereits 48 Prozent des Konzernumsatzes aus.

Bis 2010 will Essl deshalb besonders im Osten wachsen. Heuer plant er den Markteintritt in Rumänien, 2007 kommt Bulgarien dazu, und mittelfristig prüft Essl weitere Expansionsziele wie die Ukraine, Serbien und Türkei.

Innerhalb der nächsten fünf Jahre will er die Anzahl seiner Baumärkte von derzeit 122 auf 180 aufstocken, die Baumärkte in Ost- und Südosteuropa sollen dann bereits 67 Prozent der Konzernumsätze erzielen.

(apa)