Größtes Team bei Olympischen Spielen: Russland entsendet gleich 240 Sportler!

Ziel: Mindestens 25 Medaillen sollen erobert werden Vereinigten Staaten schicken 206 Athleten nach Turin

Das größte Aufgebot für die XX. Olympischen Winterspiele in Turin kommt aus Russland. Gleich 240 Sportler entsendet das größte Land der Welt zu den Entscheidungen nach Italien. Nachdem vor vier Jahren in Salt Lake City nur 13 Medaillen (5 Gold sowie je vier Silber und Bronze) von russischen Aktiven erobert worden waren, sollen es diesmal mindestens 25 sein, lautet die Zielsetzung des Nationalen Olympischen Komitees.

Die Vereinigten Staaten von Amerika schicken insgesamt 206 Sportler ins Olympia-Rennen. Nach den 34 Medaillen (10 Gold/13 Silber/11 Bronze) bei den Heimspielen 2002 in Utah, hoffen die USA im Piemont auf ein ähnlich gutes Abschneiden.

China hofft auf mehr als zwei Goldmedaillen
Obwohl China nicht zu den Winter-Sportgroßmächten zählt, will das Reich der Mitte schon bei den Olympischen Spielen in Turin glänzen. Mehr als zwei Goldmedaillen lautet die Vorgabe für das 76 Sportler umfassende Aufgebot der Chinesen, die 2008 mit den Sommerspielen in Peking Olympia-Gastgeber sind. In Salt Lake City 2002 holte China insgesamt acht Medaillen (je zwei Gold und Silber sowie vier Bronze). Vor allem in den Freestyle-, Short-Track- und Eisschnelllauf-Sprint-Bewerben sowie im Eiskunstlauf zählen chinesische Athleten zu den Topfavoriten, wie Xiao Tian, der stellvertretende Sportminister, bei der Präsentation des Olympia-Teams erklärte.

Griechenland entsendet nur fünf Sportler
Griechenland, Olympia-Gastgeber im Sommer 2004 in Athen, entsendet nur fünf Sportler zu den Olympischen Winterspielen in Turin. Das aus zwei Skirennläufern, zwei Langläufern (jeweils ein Mann und eine Frau) sowie einem Biathleten bestehende Mini-Team hat keinerlei Chancen auf Spitzenplätze. Die Griechen haben im Winter bisher noch keine einzige Olympia-Medaille gewonnen.

(apa/red)